wanderlust = n, [won-der-luhst], a strong innate desire to rove or travel about
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20.11.2017

Hundertprozentiger Genuss im Kochatelier

Ich hab gar nicht gewusst wie viel man falsch machen kann.
- Thomas Hüttl
Eine Schürze für jeden... © diekremserin on the go
Eine Schürze für jeden... © diekremserin on the go

Ich auch nicht. Während ich neben dem Koch Thomas Hüttl stehe und ihn beim Schneiden von Zwiebeln beobachte, beim Aufschlagen des Mousse au Chocolat, das zur Nachspeise gereicht wird, erzählt er von seiner Karriere in der Sternegstronomie, der Entscheidung sich selbstständig zu machen und seinem Kochatelier in der Wiener Schönbrunnerstraße.

Thomas Hüttl in Action © diekremserin on the go
Thomas Hüttl in Action © diekremserin on the go 

Wir sind alle mit dabei. Zucchini-Risotto mit Kürbiskernöl © diekremserin on the go
Wir sind alle mit dabei. Zucchini-Risotto mit Kürbiskernöl © diekremserin on the go 

Ob Reiseblitz, Creativelena oder Quintessenz. Wir Blogger machen mit! © diekremserin on the go
Ob Reiseblitz, Creativelena oder Quintessenz. Wir Blogger machen mit! © diekremserin on the go

Weihnachtsessen?  © diekremserin on the go
Weihnachtsessen?  © diekremserin on the go

Das perfekte Dessert darf nicht fehlen... Mousse au Chocolat © diekremserin on the go
Das perfekte Dessert darf nicht fehlen... Mousse au Chocolat © diekremserin on the go



Langsam und mit nachhaltigem Respekt dem eigenen Tempo des Lebens gegenüber hat sich Thomas sein eigenes Labor rund um eine meiner Lieblingsbeschäftigungen, dem genussvollen Essen, aufgebaut. Aber glücklicherweise nicht nur für sich selbst, um neue Rezepte zu probieren, mit den vielen Ölen zu experimentieren, sondern vor allem um mit und für andere zu kochen. Für andere, weil du Thomas buchen kannst. Bei seinem Angebot Rent a Chef stehen dein Menü, dein Speiseplan, deine genussvollen Ideen im Mittelpunkt. Dann kommt Thomas direkt vor Ort in deine Küche. "Es ist immer wieder eine Herausforderung in einer fremden Küche und mit den Gegebenheiten zu arbeiten." Meint er schmunzelnd während er die Zucchini für das entstehende Risotto stiftelt. Was ihn glücklich macht ist, dass seine Kunden immer wieder - der Top-Returner ist bei seinem 15. Mal - zu den Abendkursen mit Spezialthemen kommen. Ein thematischer Schwerpunkt ist Kochen und vor allem Essen mit Wein. Von der Rückkehr von Wine Food Pairing nach einem Hype in den 1990er Jahren spricht man beim Weingut Erich & Walter Polz in der Südsteiermark. Sohn und Neffe Christoph Polz hat den Traditionsbetrieb bereits übernommen und mit einigen Adaptionen in moderne Produktion und Geschmack übertragen. Wir trinken Spielfelder Sauvignon Blanc als sinnvollen Begleiter. In der Nase fruchtig und blumig, am Gaumen opulent und klar. Ich versuche den Riech-, Trink- und Schmeckanleitungen zu folgen. Beim ersten Schluck geht die Reise geschmacklich wie gedanklich in die Südsteiermark. Dort war ich ja schon mal... in der Gegend zumindest. 

Neben dem Grünen Gold, dem Kürbiskernöl, der goldgelbe Genuss: Sauvignon Blanc aus der Südsteiermark. © diekremserin on the go
Neben dem Grünen Gold, dem Kürbiskernöl, der goldgelbe Genuss: Sauvignon Blanc aus der Südsteiermark. © diekremserin on the go 

Das Kochatelier vereint neben Thomas' Angeboten österreichische Produkte, wie zum Beispiel den herrlichen Käse aus der Käsemacherwelt Heidenreichstein. Dort, im nördlichen Waldviertel, steht Käse am Speiseplan. Begonnen wurde mit dem Schafkäse-Gupferl, das in den Heurigenregionen Niederösterreichs bereits seit ein paar Jahren als Alternative zu Hauerjause und Saure Wurst gereicht wird. Vor Ort kannst du dich aber über die Produktionsprozesse informieren, und die Köstlichkeiten kaufen sowie verspeisen. Genauer ansehen möchte ich mir in Kürze die kulinarische Besonderheit des Frühstücks oder das Jahreszeiten-Menü.

Käse in jeder Variation. Aber, auch das Schafkäse-Gupferl darf nicht fehlen... © diekremserin on the go
Käse in jeder Variation. Aber, auch das Schafkäse-Gupferl darf nicht fehlen... © diekremserin on the go
Spannend finde ich besonders das Kochen mit dem heiligen Gral der Steiermark: Dem Kürbiskernöl. Als Ölbasis und zum Verfeinern nimmt Thomas das schmackhafte Öl, und fügt es großzügig zum Risotto. "Ich bin Ölspezialist...", meint er lachend und weist auf sein Regal, das mit feinen Ölen gespickt einlädt mehr darüber zu erfahren. Die Ölmühle Fandler ist somit ein guter Partner. Denn neben feinsten naturbelassenen Speiseölen können im 1926 gegründeten Familienunternehmen auch Mehle, Salze, Essige und Kerne aller Art verkostet und gekauft werden. Alles Bio.

In Thomas Hüttls Kochatelier kommen mit GenussReisen und KreativReisen also Komponenten zusammen, die stimmig sind und Lust auf mehr machen. Vor allem der nächste Geburtstag kommt bestimmt... oder Weihnachten? Wäre so ein Ausflug in die Steiermark nicht wieder einmal angebracht? Oder lade Thomas doch zu dir in die Küche ein....

Auf Instagram poste ich immer wieder spannende Stories... Bloggers on Tour © diekremserin on the go
Auf Instagram poste ich immer wieder spannende Stories... Bloggers on Tour © diekremserin on the go

Der Artikel entstand auf Einladung von KreativReisen Österreich und GenussReisen Österreich.

22.11.2016

Weihnachten, Designachten

Ganz ehrlich? Erster Advent, dieses Wochenende. Hast du schon den ersten Punsch getrunken? Riechst du die gebrannten Mandeln an jeder Haltestelle der Bim und wie ist das mit dem Reisig das überall herumfliegt?

Hipper Advent in Krems


Ihr Kinderlein kommet!
Der Saugaßl Markt auf der Kremser Göglstraße wiederholt sich mit weihnachtlichem Überbau. Erstmals fand der hippe Markt in Zusammenarbeit der verschiedenen Geschäftstreibenden im Mai 2016 statt und war ein voller Erfolg. Mitorganisatorin Carina unterstützt gerne "motivierte Individualisten mit dem richtigen G'spür für Trends und gute Ideen." Die 25 TeilnehmerInnen bieten Straßenkunst und Streetfood, Style und sinnliche Vorbereitung auf das drohende Weihnachtschaos.

Schön, dass dieses Saugaßl Fest die Menschen aus den Häusern holt, zusammenbringt und bei einem guten Vegan-Burger oder einem Kaffee Campus Kaffee zum Plaudern einladet. Sowas mag ich.

25./26. November 2016
Programm findest du hier.

Designermarkt XL in St. Pölten 

Oh du fröhliches St. Pölten 
Und dann ist da der Designverliebt Markt von Barbara und Sigi in St. Pölten. Sie bespielen mit dem ersten grossen Designmarkt die Landeshauptstadt und darf dafür gleich 8.000 Quadratmeter mit Design, Food und 10.000 BesucherInnen befüllen. Gespannt bin ich hier auf den besonderen Standort, das ehemalige Einkaufszentrum am Neugebäudeplatz, das seit 25 Jahren leer steht. Am 26. November ködern die Veranstalter mich mit dem Late-Night-Shopping. Ja, ja. Bis 22 Uhr darf ich mich da austoben und kaufen, plaudern und #verliebtsein was das Zeug hält. DAs ist nämlich das Motto des Designmarkts #stpoeltenistdesignverliebt

26./27. November 2016
Programm findest du hier.

Ich glaube diese Beispiele werden mich und dich überzeugen. Denn da gehts nicht um Weihnachtskitsch und grausigen Flaschenpunsch, sondern um qualitative Handwerkskunst und Super-Food. I CAN'T WAIT!



16.10.2016

wora... wie? woracziczky!

Endlich ist er zurück! 

So sieht's aus! © diekremserin on the go
So sieht's aus! © diekremserin on the go


Nikolaus Ottenbacher hat - mit einigen Umwegen - seinen Weg zurück in die Innenstadt von Krems gefunden und ich bin überglücklich. Nach einem Espresso nach der Arbeit und dem unglaublich internationalen Gefühl am Pfarrplatz von Krems, lasse ich mich heute fur einen Vormittag voll mit Köstlichkeiten im Lokal nieder. Meine Bloggerkollegin Pamela von Lust auf Krems kam mir bereits zuvor und hat sich ebenso ins neue woracziczky verliebt.

Wie Wohnzimmerlektüre im woracziczky


Schau dir den Paprika-Tomaten-Aufstrich an! Und Birnensaft! © diekremserin on the go
Schau dir den Paprika-Tomaten-Aufstrich an! Und Birnensaft! © diekremserin on the go
Das nächste Mal residiere ich in den Fauteuils am Fenster ;) © diekremserin on the go
Das nächste Mal residiere ich in den Fauteuils am Fenster ;) © diekremserin on the go 

Nachdem ich mich auf der langen (aus französischen Lokalen abgeschaut) zu meinen Freundinnen und neuen Gesichtern geselle, bin ich angekommen. Wie zuhause. Hier ist wie eine heimelige Blase, die sich wie eine gemütliche Decke rund um mich legt. Ich will hier bleiben, werde mit Cappuccino und meiner bevorzugten Ei-Version verwöhnt (easy, weiches Ei!) und kann noch zusätzlich in Büchern schmökern. Wo bleibt der Kamin, das Sofa und die warmen Stricksocken?

Unbedingt lesen: Studio Olafur Eliasson: The Kitchen 

Wie wahr! Solche Weisheiten stehen im oben genannten Buch über das Projekt von Olafur Eliasson geschrieben... © diekremserin on the go
Wie wahr! Solche Weisheiten stehen im oben genannten Buch über das Projekt von Olafur Eliasson geschrieben... © diekremserin on the go
Neben Sunny Side Ups und Omeletts in allen Variationen, bietet Nikolaus ein regionales Buffet mit herrlichen Aufstrichen, frischem Gebäck, Schinken, Käse, frischem Obstsalat und herrlichen Kuchen. Achja, und die Marillenmarmelade - wunderbar!

Die Gespräche am Tisch wandeln sich von ernst über philosophisch bis hin zu witzigen Ideen. Nikolaus und Andrea sind genau dann da, wenn wir sie brauchen, sie sind bemüht und wir fühlen uns super wohl.



Nikolaus und Andrea, ihr werdet mich OFT und BALD wiedersehen! 

In diesem Sinne: Happy Herbst! © diekremserin on the go
In diesem Sinne: Happy Herbst! © diekremserin on the go

29.08.2016

Shanghai, ich esse!

Nach meinem Beitrag zu meiner Reisevorbereitung in die Kunstgefilde von Shanghai, werde ich mich nun etwas mit der Kulinarik beschäftigen. Auf das Kosten von neuen Gerichten, das Erschrecken von Gewürzen, die ich nicht kenne und Ausprobieren von Köstlichkeiten, die ich wohl in Wien niemals bekommen werde, freue ich mich mehr als auf alles andere...

Instagram sei Dank, empfehlen mir dort schon einige Shanghai-Insider Restaurants, Brunch-places-to-be und Bars, wo ich abends abhängen kann.

Nach meinem Aufenthalt werde ich Fazit über meine Erfahrungen geben...

Shanghai Food & Drink Bucket List


Shook! 



BAOISM China



Blackbird

Ein von Kae Collective (@kaestories) gepostetes Foto am


Aunn Cafe & Co



Street Food Experience!

In den wenigen Tagen, die ich in der Metropole verbringen werde, möchte ich auch Best Street Food in Shanghai testen.


05.06.2016

Etappenziel: Wanderkulinarik

Nach meiner Etappe 1 zur Geschichte und Natur des Ötscherreichs mit Claudia, beschäftige ich mich nun intensiv mit der richtigen Ausstattung rund ums Essen und Trinken beim Wandern...

Guten Morgen im Schutzhaus Vorderötscher! 

Etappe 2: Kulinarik am Weg

Ich muss schließlich belohnt werden!

Ausgiebiges Frühstück

Honig-Müsli und Nüssen über Nacht mit Joghurt (3,6% Fett) eingeweicht, verfeinert mit einer Banane, einer Kiwi und ca. 100g Blaubeeren. Auf dem Weg in der Himmelstreppe von St. Pölten nach Wienerbruck ist dafür auch genug Zeit.



Wasser, Wasser, Wasser!

Die Trinkflasche ist während des Wandertags das wichtigste Utensil neben guten Schuhen. Einteilung ist alles! Dass in den Ötschergräben der Durst auch zwischendurch gestillt werden kann – das klare Wasser lädt dazu ein – verändert sich schlagartig mit der Wanderung auf die Gemeindealpe, wo keine natürliche Wasserquelle verläuft.

Mittagshunger

Die Beschaffung von Lebensmittel zwischen den aufstrebenden, immer karger werdenden Felswänden könnte einfacher sein. Beschwerlich muss dies auch für die Betreiber der einzigen Labstation am Weg Richtung Schutzhaus Vorderötscher sein – den Ötscherhias, der eingeklemmt zwischen Wegen liegt. Erlaufklause oder ins Vorderötscher-Gebiet? Wir lassen uns nieder, haben Hunger und vor allem Durst. Die Qual der Wahl – Liptauer-, Speck- oder Schinkenbrot, oder doch eine warme Suppe – lässt in der Menge der Menschen meinen Blick schweifen. Etwas teuer hier, aber was will das Wanderherz denn noch alles...Zum Beispiel bei diesem Weg kommst du bist zum Ötscherhias. 
Leider fällt durch das fehlende fließende Wasser doch sehr viel Müll an, und ist v.a. den Papptellern geschuldet. Das finde ich dann doch etwas schade. Vielleicht nehme ich beim nächsten Mal dann doch mein Proviant selbst mit und setze mich an einen der natural pools.

Deftig, heftiges Abendbrot

Verschwitzt und eine Wasserauffüllung später knurrt der Wandermagen. „Sind wir bald da?“, ein Spruch, der mir wohl als Teenie öfter über die Lippen rutschte, als Kind wohl unkontrollierbar oft, entwischt mir beim Anblick einer Weide. Letztendlich bewältige ich auch die letzte Etappe und somit den einzigen, richtigen Anstieg in den Ötschergräben mit Erfolg.
„Heute gibt’s Grammelknödel mit Sauerkraut oder Kaiserschmarrn von Estera zum Abendessen.“ Sabrina, Betreiberin des Schutzhauses, stellt zwei gespritzte Most auf den rotgefärbten Enzi (ja, die haben’s bis hierher geschafft!) und das Wasser läuft im Mund wie selbstverständlich zusammen. Da ich schon im sehr inspirierenden Buch von Cheryl Strayed (Wild) gelesen habe, dass du beim Wandern niemals allein bleibst, gesellen sich alsbald zwei lustige, mittelalte Männer, Sabrinas Mutter und ein erfahrender Bergläufer zu uns. Außerdem sind da noch das wandergeprüfte Ehepaar und Hund Hermann. Der Wanderaustausch beginnt: von wo kommt ihr? Wart ihr schon mal da? Wohin geht ihr morgen? Wann startet ihr? Von den Fragen auf der Weide – Kühe mit riesigen Kuhglocken, die nur so vor sich hin bimmeln begleiten die Gespräche – zieht es mich und meine Wanderfreundin hinein ins warme Stübchen.

Oh, du lieber Kaiserschmarren...

Hütten-Frühstück

Warme Milch für den Filterkaffee oder Tee...
...nachdem ich mich endlich aufgerafft habe, aufzustehen...
...aber damit lockt mich auch wirklich jeder aus dem Bett...
Nach einer wunderbar ruhigen Nacht - die Kühe haben sich woanders hinbegeben und waren mit ihren Kuhglocken nicht in Fensternähe - im gemütlichen Bett (mit Gewitter um Mitternacht, das ich nicht mitbekommen habe) freue ich mich auf ein richtiges Bergfrühstück: Müsli mit frischer Milch, Marmelade, Schinken und Bergkäse...

Und der strahlende Sonnenschein rund um das Schutzhaus Vorderötscher, den Aufstieg zur Gemeindealpe (ca. 800 Höhenmeter) sowie die Aussicht machen all das beschwerliche Steigen und Gehen wieder wett! Traumhaft...


Die Reise erfolgte auf Einladung von Naturpark Ötscher-Tormauer und Schutzhaus Vorderötscher. 

19.01.2016

Auf Bier folgt Wein und wie #zåmessn funktioniert

Mittwochabend. 


Nach dem letzten Beer-Dinner 2014 entschlossen Judith und ich uns zur zweiten Auflage mit einer nicht weniger spannenden Gästeschar, die sich nun nicht nur mit Bierbegleitung sondern auch mit Wein zum Essen auseinandersetzen durfte.

Weniger entspannt als vielmehr angespannt verliefen die Vorbereitungen diesmal. Wir waren doch beide sehr nervös: wird es wieder so klappen wie beim letzten Mal? Wird das Essen schmecken? Und die Frage aller Fragen: werden wir rechtzeitig fertig werden?

Die genaue Speise- und Getränkefolge hat Judith auf ihrem Blog publiziert. 

Judith beim Kürbis Präparieren. Ein bisschen Kraft muss dabei schon aufgewendet werden. So ein Hokkaido lässt sich nicht gleich knacken. © diekremserin on the go


Limette, Honig und Traubenkernöl stehen bereit. Außerdem ein Korianderblatt im Gmundner Häferl fùr die Suppe. © diekremserin on the go

Duck Face vs. Dark Face. Wir stoßen an! © diekremserin on the go

Erdäpfelkas mit Speck und homemade Bread. Besser geht's nicht. © diekremserin on the go

Zwischenmahlzeit. Fruchtiger Quinoasalat - mein Favorit! © diekremserin on the go

Trendy Ceviche. Wolfsbarsch gepimpt mit Sachen. © diekremserin on the go

Da ist sie nun, die Suppe. Sellerie-Karotte mit orientalischem Einschlag. © diekremserin on the go

Wo bleibt die Hauptspeise? Dexter-Rind aus Großriedenthal, feinstes geschmort © diekremserin on the go

Bunt muss es sein. Süßkartoffel, Kürbis, Kohlsprossen - Herz, was willst du mehr? © diekremserin on the go 

Nichts geht über ein bisschen Käse vom Käsefeinspitz Robert Paget © diekremserin on the go

Und am Kuchen fehlt's natürlich auch nicht. Rote Rüben mit Pfeffer. Und Schokolade. I love it! © diekremserin on the go





09.01.2016

#fitin2016 oder wie ich zum Detoxing kam

Der Detox-Wahn hat auch mich gepackt. 


Wieso? Nach Weihnachts- und Silvesterschlemmerei musste ich ein paar Tage Abstand von Schokolade, Keksen, Alkohol und anderen genüsslichen Sünden nehmen. Auf verschiedenen Blogs wurde ich inspiriert mich durch eine Detoxphase zu reinigen. Detox ist nur das schönere, weil Englische, Wort für Entgiftung. Angewendet wird der Begriff übrigens auch im medizinischen Bereich des Drogen- und Alkoholentzugs.

a ​period when you ​stop taking ​unhealthy or ​harmful ​foods, ​drinks, or ​drugs into ​your ​body for a ​period of ​time, in ​order to ​improve ​your ​health (Quelle: Cambridge English Dictionary Online)

Besonders angesprochen hat mich der ehrliche und hilfreiche Blogbeitrag von Friede, Freude & Eierkuchen. Voller Energie spricht Jenni von 10 Tagen, die mir helfen werden wieder Verantwortung über meine Gesundheit zu übernehmen, mich mehr um meinen Körper zu kümmern. Nach den Keksen ist das wirklich wohltuend. Schon einmal für die Augen und Ohren.


Brav kaufe ich also ein: Feldsalat, Leinsamenschrot, Äpfel, Avocado, Birne, Detox-Tee (es reicht feiner Kräutertee, z.B. Pfefferminz oder Brennnessel), Babyspinat, Bananen, uvm. Vorerst glaube ich an meine 10 Tage, die ich durchhalten werde. Allerdings wird mir schnell klar, dass ich dies nicht halten werde. Nicht, weil ich mental ("Schokolade, Schokolade, Schokolade") nicht soweit wäre mich ausschließlichen von vitamin- und ballaststoffreicher Kost zu ernähren, sondern weil sich da und dort dann wieder ein Termin einschleicht gut Essen zu gehen (The Brickmakers, ich komme!).

Gesehen bei Goodmorningquote.com

#5daysofdetox - Versuchungen sind überall!


Auf fünf Tage - Wochentage - habe ich mich nun geeinigt. Mit mir selbst. Noch dazu sind es Urlaubstage, sprich, ich werde ganz sicher in Versuchung geraten außerhalb meines mir selbst festgesteckten Rahmens zu sündigen. Aber Versuchung ist erlaubt. Ich werde nicht meinen kompletten Flüssigspeiseplan hier offen legen, das wäre langweilig und um ehrlich zu sein, habe ich ein wenig den Überblick verloren, was ich an welchem Tag zu mir genommen habe.

Tag 1 war easy für mich. Ein Montag, der viele von uns wieder zurück ins Büro schickt, die sich wohl Folgendes denken (siehe Bild). In den Mixer kamen Feldsalat, Leinsamenschrot, eine halbe Avocado, eine Birne und ein paar Spritzer Zitronensaft. Happy Breakfast! Zugegeben, mit Frühstück hatte mein um 13.30 Uhr eingenommenes Getränk, auch Smoothie genannt, nichts mehr zu tun. Und es hielt an. Freude!

© diekremserin on the go auf Instagram
Ein erstes Einschränkungsgefühl empfand ich am Tag 2, als ich abends mit einer Freundin unterwegs war. Nein, ich nehme das Getränk ohne Alkohol, danke. Ja, ich bleibe dabei. Willst du kosten? Nein, danke. Dabei entging mir ein wunderbar aussehender Rosé, den ich durchaus gerne gekostet hätte. Wäre da nicht mein Projekt. Der darauffolgende Feiertagsmittwoch fühlte sich an wie eine mittlere Katastrophe. Die Heiligen Drei Könige brachten in diesem Jahr meine Drei Besten Freundinnen und mich zusammen zum Mittagessen. Nach meinem Morgensmoothie (gibt es dafür ein deutsches Wort, und nein, Früchtecocktail gilt nicht!) bereite ich mich langsam seelisch auf das Tal der heutigen Versuchungen vor: Kekse, selbst gebacken, wunderbar dekoriert, in Hülle und Fülle vorhanden. Ein Gläschen Sekt? Nein, du weißt ja, ich mach das Detox-Ding. Ich nehme Wasser. Naturschnitzel mit Reis, nein danke. Ich entscheide mich für die pürierte Kürbis-Gemüse-Suppe. Willst du kosten? Nein, danke. Kaffee? Nein, dürfte ich Kräutertee haben?
Und die Kekse, die wunderbaren Kekse standen die ganze Zeit vor meinen Augen. Ich flirtete wild. Sehr wild. Sogar mit einem flambierten Vanillekipferl. Ich hätte es genommen! Aber ich habe nicht. Tag 3, in your face! 

Ganz ehrlich? Tag 4 und Tag 5 liefen spielerisch. Ich hatte sicherheitshalber dann doch ein paar Nüsse gekauft, um aufkommendem Hunger zwischendurch entgegenzuwirken. Außerdem wirkt sich mein Neujahrsdetoxprogramm sehr positiv auf mein Trinkverhalten aus: ich trinke Tee und Wasser in Hülle und Fülle. Das fühlt sich besonders gut an, denn ich neige dazu zu wenig Flüssigkeit zu mir zu nehmen. Aufgrund einer kleinen Erkältung, die sich in mir breit macht - ich hätte mich dienstags nach dem Schwimmen nicht in der Kälte aufhalten sollen - entscheide ich mich gegen Ausdauersport, obwohl ich am Laufen dran bleiben wollte. Nächste Woche. Montag ist ein guter Tag.

Happy Weekend, Leute! 

Genieß dein Wochenende. Meines wird anti-alkoholisch und gemüsereich sein. Auch wenn mein Detoxplan hiermit zu Ende ist. Es hat Spaß gemacht! Ich hoffe meine Freundin Lea hatte auch ihren daran! Ich freue mich auf deinen Erfahrungsbericht. 



01.01.2016

Drei, Zwei, Eins: mein gelungener Start ins neue Jahr

Erinnerst du dich an mein Frühstücks Pop Up? Morgensonne hieß das Baby, das im Wirtshaus in meinem Heimatort sonntäglich für ein ganzes Jahr stattfand. Den ersten Jänner begann ich ebenso dort. Allerdings als Gast.

New Year's Brunch @Loesshof 

Mousse, Einblick und Schnee!! © diekremserin on the go
Da hat sich der Küchenchef aber ganz schön ins Zeug gelegt. Denn das große Buffet im Saal des alten Wirtshauses spielt alle Stücke. Mein Vorsatz - auch wenn ich grundsätzlich keine Jahresvorsätze mache, steht dieser wie ein ungeschriebenes Gesetz über mir - ein bisschen auf meinen Körper zu achten und bewusster auf das was ich esse zu achten, ist schon beim Betreten des Saales gebrochen. Das Frühstücksbuffet inkludiert nicht nur All-Time-Classics wie Joghurt, Müsli, Marmelade, Butter, Schinken und Käse (verschiedenster Art). Eierspeis', gebratener Speck, Minibratwürstel, frisches Gebäck und eine großartige Schafkäseterrine locken mich. Frischer Filterkaffee, dazu ein Gläschen Sekt des Bio-Weinguts Mehofer und ich bin eigentlich gesättigt.

Eigentlich. Aber da raucht doch Suppe mit dreierlei Einlagen (Bröselknödel, Frittaten, Schöberl). Oder wie wär's mit Vorspeisen? Smoked Salmon, Roast Beef... yummy. Ich werde wohl nicht alles kosten können. Denn dahinter erspähe ich die Nachspeisen: das letzte Tiramisu im Glas ist meins! Für die anderen Gäste bleiben Schokomousse und Topfencreme, oder sie lassen sich vom Schokobrunnen verführen.

Im Hintergrund spielen die Wiener Philharmoniker live (auf der Leinwand) das Neujahrskonzert für mich. Herz, was willst du mehr?

Oh, da war doch etwas. Brunch, die Zusammenführung von Breakfast und Lunch, inkludiert natürlich auch ein gemütliches, warmes Mittagessen. Zur Wahl stellen Küchenchef Andi Santner und sein Team Zander, Tafelspitz, Rindsroulade oder Hendelflügerl mit Kartoffeln, Gemüse, Risipisi uvm.

Ich bin voll. Zu voll? Nein, das Tiramisu hatte ich mich doch noch geschnappt. Das geht noch. Und vielleicht noch eine mit Schokolade überzogene Banane. Das musste sein. So geht Frühstück, für mein nächstes Pop Up Projekt sollte ich mir das merken...





Weiterführende Links zum Lösshof, der jetzt ein paar Tage Auszeit nimmt um Energie für 2016 zu tanken:

Lösshof direkt
Ein Frühstücksprojekt

Wagram, ganz genussvoll: Lösshof

22.05.2015

¡Olé Tapas!

Tapas sind spanische Spezialitäten in kleinen Schälchen portioniert, die auf dem Tisch arrangiert werden, sodass alle an der Tafel davon essen und vor allem kosten können. Das Buffet ohne Aufstehen zu müssen. Krems entdeckt seit einiger Zeit an zwei unterschiedlichen Orten die Tapas-Kultur. Einerseits auf der Unteren Landstraße im El Gozo, in dem Lu und Elena, die beiden in Spanien verwurzelten energiegeladenen Ladies, wo neben den Tapas unglaubliche Paella (vegetarisch oder mit Fisch) bestellt werden kann. Auf der anderen Seite, am Tor nach Stein (Kremser Tor) hat sich Otto Raimitz mit dem Kunst.Spiel den spanischen Vorspeisenplatten gewidmet und setzt eher auf Coolness, wie wir es vom Wellen.Spiel kennen. Schon allein das Flair unterscheidet die beiden Lokale. Holz und Upcyclingmobilar sowie Kunst aus der Umgebung ziert das El Gozo, das übrigens "der Genuss" auf spanisch heißt,  im Kunst.Spiel sind Glam und Farben zu spüren.

El Gozo

Untere Landstraße 37
Öffnungszeiten
Mo-Fr 11.00-22.00 Uhr
Sa 8.30-22.00 Uhr

Urlaubsfeeling im Essen

Die große Karte von kalten über warme, Fisch-, Fleisch- und vegetarische Tapas bestellte ich schon einmal auf und ab. Dabei blieben mir besonders die Kartoffel-Tortilla und die Hühnerspießchen im Sinn. Einfach lecker!
Was ich unbedingt ausprobieren möchte, ist die Seafood-Paella, die ich für mehrere Personen vorbestelle. Und dann auf die Landstraße raus auf die coolen Paletten-Möbel serviert. Oh yeah! Urlaubsfeeling!
Kalte Vorspeisen im El Gozo © diekremserin
Kalte Vorspeisen im El Gozo © diekremserin



Kunst.Spiel  

Franz-Zeller-Platz 3
Öffnungszeiten
Di-So 10.00-01.00 Uhr

Tapas Platte Deluxe © diekremserin
Tapas Platte Deluxe © diekremserin

Deluxe

Ich sage nur, Tapas Platte Deluxe für zwei Personen. Wir aßen zu viert davon und hatten genug. Sherry Huhn, rockt. Datteln im Speckmantel und scharfer Couscous, haben Biss. Auf den großen Silberplatten serviert, werden die verschieden gefüllten Schalen erklärt und endlich kann man zugreifen. Lecker! Besonders angetan haben es mir aber die Drinks - Long Drinks und Cocktails mit Gin Basis. Oder aber anti-alkoholisch mit Stroh (ja, Stroh!), Minze, Rote Rüben oder Hibiskus.
Freitags spielt sich das Kunst.Spiel mit Salsa Musik ins Wochenende!

Kräuter-Soda mit Stroh © diekremserin
Kräuter-Soda mit Stroh © diekremserin


01.05.2015

Kremser Kaffeehaustour | Oh Elisabeth

Enjoy life with a good cup of coffee :) © diekremserin
Enjoy life with a good cup of coffee :) © diekremserin

Café Elisabeth

Göglstraße 
Mo - Fr: 8.00 - 18.00 Uhr
Sa: 8.00 - 14.00 Uhr

Elisabeth hat am 2. Februar 2015 aufgesperrt. Der woracziczky ist ins Schloss Walpersdorf übersiedelt und ich habe gewartet und mich gefragt: "Was wird hier rein kommen? Wer wird hier weitermachen?"

Café Elisabeth in der Göglstraße © diekremserin
Café Elisabeth in der Göglstraße © diekremserin


Das Café Elisabeth ist klein, fein und freundlich. Draußen knallt die Sonne hin und die ersten Frühlingsblümchen sehe ich gleich in der Gärtnerei Lederleitner gegenüber. Oder ich besorge mir noch das eine oder andere Accessoire von Die Liebelei. Die Einrichtung hat sich etwas verändert, der Stil von Elisabeth ist etwas traditioneller als der des Steirers Nikolaus Ottenbacher. Neben den vormittäglichen Frühstücksvariationen bietet Elisabeth Mittagsmenüs an, die sie gemeinsam mit der Fleischerei Winkler erarbeitet.

Das mag ich. 

Hier ist noch Ruhe. Auch wenn die Autos durch die Göglstraße jagen - Begegnungszone? - kommen hier nicht so viele Passanten vorbei, das Leben spielt sich auf der parallel-liegenden Landstraße ab und natürlich vorne, auf der Ringstraße. Das kleine Gässchen beheimatet kleine, sehr wichtige Unternehmen wie das Wunschkind oder eben die Liebelei, Audio Art und die Gärtnerei Lederleitner. Nebenan hat Carmen die Hairstylistin ihr Refugium, die auch bald Schmuck von KeLin anbieten wird.

Frückstücke bei Elisabeth © diekremserin
Frückstück bei Elisabeth © diekremserin






26.04.2015

Wien: des Kaisers neue Gerichte

Während der #Genussreise, die ich gemeinsam mit meinen Bloggerkollegen und -kolleginnen letztes Wochenende bestritt, durfte natürlich die Wiener Schmankerlküche nicht zu kurz kommen. Wir haben nicht nur getrunken, wie in "Wien: is Glück is a Vogerl!"  Gut, dass das Schick Hotel "Hotel Stefanie" in der Taborstraße, 1020 für unseren Genuss sorgte...

Hotel Stefanie, Rezeption © diekremserin
Hotel Stefanie, Rezeption © diekremserin

Schmankerl des Kaisers

Die Alt-Wiener Schmankerl-Reise nimmt mich mit in die Zeit der Habsburger, ins ausgehende 19. Jahrhundert, als Kaiser Franz-Joseph I. regierte und sich so mancher Klassiker der österreichische Küche herauskristallisierte. Über die Legenden, wie die Gerichte nach Wien und sich als österreichische Traditionen eingliederten, kann man streiten. Ob das Wiener Schnitzel (Kalbsschnitzel paniert mit Mehl, Ei und Semmelbrösel) tatsächlich aus der Lombardei eingebracht wurde, ist fraglich. Aber eine schöne Geschichte, dass Feldmarschall Radetzky in seinem Einsatzbericht aus der Lombardei auch die Küche berücksichtigte und dieses Rezept der Wiener Hofküche beibringen musste. Das stelle ich mir ganz lustig vor!

Die Wiener Wirtshauskultur kehrt zurück im Lugeck der Familie Figlmüller © diekremserin
Die Wiener Wirtshauskultur kehrt zurück im Lugeck der Familie Figlmüller © diekremserin


Dass der Kaiser in der heutigen Traditionsküche nach wie vor omnipräsent zeugt einerseits von der jahrhundertelangen Regentschaft der Habsburger in Österreich (und den Umlanden) und andererseits von der verklärten Melancholie, die wir den vergangenen Tagen der Monarchie entgegen bringen. Kaiserschöberl, Kaisersuppe, Kaiserfleisch, Kaisernockerl, uvm. gelten als Leibspeisen des Kaisers Franz Joseph I. Vieles davon ist heute nicht mehr nachvollziehbar. Einzig um den Wiener Kaiserschmarren ranken sich verschiedene Mythen. Eine der plausibelsten möchte ich euch aber nicht vorenthalten. Angeblich geht das Wort Kaiser in diesem Fall auf das Italienische 'casa" = Haus zurück, da das Gemisch von Milch, Mehl, Zucker und Ei eher als "Hausschmarren", als einfach Küche bekannt war. Andererseits dürfte am Hof einmal eine Nachspeise verlangt worden sein, allerdings in der Küche nur mehr die oben genannten Grundzutaten zugegen gewesen sein, die man einfach mischte und dem Kaiser kredenzte, der es ganz köstlich fand. Oder aber die Palatschinke war zu dick geraten und der Kaiser nahm es gelassen: "Geben's her den Schmarren..."

"Kein Wunder aber auch, dass außer der Wiener keine Sprache reich genug ist, um den Begriff eines einzigen "Grammel-Pogatscherls" oder "Salzburger Nockerls" mit all seinen Feinheiten knapp und klar zum Ausdruck zu bringen." 


Das Alt-Wiener Schmankerl Menü im Hotel Stefanie beinhaltet folgende Gerichte:

Kalbsgulasch mit Salzstangerl © diekremserin
Kalbsgulasch mit Salzstangerl © diekremserin

Frittatensuppe mit Kaiserschöberl © diekremserin
Frittatensuppe mit Kaiserschöberl © diekremserin

Wiener Schnitzel mit Erdäpfelsalat © diekremserin
Wiener Schnitzel mit Erdäpfelsalat © diekremserin


Tafelspitz mit "G'rösten", Schnittlauchsauce und Apfelkren © diekremserin
Tafelspitz mit "G'rösten", Schnittlauchsauce und Apfelkren © diekremserin

Dessertvariation: Powidltascherl, Apfelstrudel, Kaiserschmarren © diekremserin
Dessertvariation: Powidltascherl, Apfelstrudel, Kaiserschmarren © diekremserin

Die Alt-Wiener Schmankerl Reise lege ich jedem und jeder ans Herz, die die Wiener Küche schon liebt oder noch kennen lernen will. Dazu werden Pfiff Bier, Grüner Veltliner und Blauer Zweigelt gereicht!

Es hat mich sehr gefreut,...

Hotel & Restaurant Stefanie 

Taborstraße 12
1020 Wien
(unweit des Schwedenplatz, U4/U1)





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