wanderlust = n, [won-der-luhst], a strong innate desire to rove or travel about
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09.12.2016

Kanadisches Bier, leicht getrunken


diekremserin, two-drink und das Bier

Distillery District ist DER hippe Bereich in Toronto für Design, Food und Drinks © diekremserin on the got
Distillery District ist DER hippe Bereich in Toronto für Design, Food und Drinks © diekremserin on the got
"One of the best things we've found in running our tours is the incredible diversity of the folks who join us. There really is something about a beer tour -- people from all walks of life getting together and having fun in a way that would not otherwise seem possible!"

Kontaktiert habe ich Oliver Dawson einige Monate bevor ich mich auf die lange Reise nach Kanada machte. Er kam mir bei der Recherche für abwechslungsreiches Programm in der kanadischen Metropole mit den Beer Lover' Tours unter. Gegründet hat Oliver sein Unternehmen 1998, als Bier noch kein Hype sondern ausschließlich Massengetränk war. Artisinal Beer oder Craft Beer wie es bei uns genannt wird, ist ein Rückbesinnen auf das Handwerk, auf die Geschichte und auf die Zutaten, das Rezept, das dem Bier zugrunde liegt.


Old Toronto Beer Tour - eine reichhaltige Möglichkeit Toronto zu erkunden © diekremserin on the go

Old Toronto Beer Tour und so weiter

Prost! Bei noch sommerlichen Temperaturen gönnte ich mich ein herrliches Erfrischungsgetränk mit Grapefruitnote und Sprudel. Bier. © diekremserin on the go
Prost! Bei noch sommerlichen Temperaturen gönnte ich mich ein herrliches Erfrischungsgetränk mit Grapefruitnote und Sprudel. Bier. © diekremserin on the go
Oliver erzählt uns bei - no, na - einem Bier, wie er dazu kam über Bier zu sprechen, sich näher damit zu beschäftigen und was ihn nach wie vor daran reizt: "Bier ist immer neuen Herausforderungen gestellt, kann neu kombiniert werden, wie zum Beispiel mit Schokolade. Beer-Food-Pairing ist noch nicht ganz en vogue, aber im Kommen..." Ich kann zwar bei keiner großen Tagestour durch Toronto mitmachen, wo der Fokus auf hohem Genussniveau liegt, aber bin dabei als Oliver mit internationalen Gästen vier verschiedene Biere verkostet. Er erklärt den Unterschied zwischen Lager und Ale, den ich mir erstmalig merke, danke Judith von two-drink für die weitere Begleitung auf meinen Bierabenteuern.


Oliver Dawson in seinem Element - er ist nicht nur Bierliebhaber sondern ein hervorragender Storyteller, der genau weiß, wie Menschen einer guten Geschichte folgen, wie die Customer Journey fesselnd ist und wo er ansetzen muss um alle mitzunehmen © diekremserin on the go
Oliver Dawson in seinem Element - er ist nicht nur Bierliebhaber sondern ein hervorragender Storyteller, der genau weiß, wie Menschen einer guten Geschichte folgen, wie die Customer Journey fesselnd ist und wo er ansetzen muss um alle mitzunehmen © diekremserin on the go
In kleinen Bechern werden uns vier verschiedene Biere kredenzt. © diekremserin on the go

Trendsetter Oliver empfiehlt außerdem noch eine Tour durch den Distillery District, wo sich neben Schmuck- und Fooddesignern auch bildende und angewandte Künstler und Künstlerinnen Ateliers geschaffen haben. In den einstigen Fabrikshallen wird gewerkelt und gearbeitet, gelötet und geklebt, gemalt und geformt. Ich fühle mich sehr zuhause...

Ach und da wäre noch die Besonderheit, die uns Oliver kredenzt. Mit einem Seitenhieb an die österreichische Schnapskultur: Bierschnaps. Kaum zu glauben, aber wahr, auch gebranntes Bier wird angeboten und der Markt dürfte es lieben. Denn Schnaps, genauso wie der japanische Sake sind voll im Trend. Ich widme mich lieber dem Altbekannten:

Prost und cheers, ich geh jetzt auf ein Bier! 




12.11.2016

Indigene Kunst: Kanadas Erbe in Toronto auf der Spur

AGO - Art Gallery of Ontario © diekremserin on the go
AGO - Art Gallery of Ontario © diekremserin on the go

Die schönste Holztreppe der Welt von Frank Gehry © diekremserin on the go
Die schönste Holztreppe der Welt von Frank Gehry © diekremserin on the go

Norval Morrisseau und sein Toronto

Während meines Aufenthalts in Toronto habe ich versucht möglichst viel über die schwierige Geschichte der First Nations in Zusammenhang mit den ersten kanadischen Siedlern aus Europa. Indigene Kunst, wie die von Norval Morrisseau, begleitet meine Suche nach dem Erbe Kanadas.
Ich erfahre, dass die Hauptstadt Toronto seinen Namen aus der indigenen Mohawks-Sprache "Tkaranto" erhielt, was so viel bedeutet wie "wo Bäume im Wasser sind". Das bringt mich in die Art Gallery of Toronto, wo gerade eine fantastische Schau zu sehen ist "Toronto: Tributes + Tributaries, 1971-1989". Die Kuratorin Wanda Nanibush, zuständig für kanadische und indigene Kunst im AGO, stellte das Zusammenspiel zwischen unterschiedlichen Themen, wie feministische Performance, Unterdrückung von indigenen Völkern, die schwierige Lage Torontos in diesem Zeitraum, zwischen Körper, dem Selbstbild und story telling.

Schon als ich in Ennismore ( #VisitCanada: fünf Highlights meines ost-kanadischen Roadtrips) bei Familie Sullivan übernachtete, erzählte mir John von Noval Morrisseau, der als einer der wichtigsten Künstler aus der indigenen Gesellschaft hervorging. Die Ausstellung in Toronto begegnet den indigenen Künstlerinnen und Künstlern nicht nur auf Augenhöhe, sondern bespricht auch wie die Minderheiten während einer Zeit des (politischen) Umbruchs gehört und v.a. nicht wahrgenommen wurden.

Vor der Arbeit von Nouval Mourisseau, einem indigenen, kanadischen Künstler © brewaholic
Vor der Arbeit von Norval Morrisseau, einem indigenen, kanadischen Künstler © brewaholic

Ausstellungsansicht #TOtributes © diekremserin on the go
Ausstellungsansicht #TOtributes © diekremserin on the go



Die bilinguale Ausstellung - Englisch und Anishinaabe - klärt Differenzen, herausfordernde Situationen eines auf Hierarchie aufgebautes System und die Macht des weißen Mannes. Denn neben den indigenen Bevölkerungsgruppen stellt die Ausstellung künstlerische Reaktionen anderer Minderheiten ins Zentrum.

Eine gute Möglichkeit das von Frank Gehry geplante Haus kennen zu lernen sind die 14 Uhr Guided Tours von Volunteers durch die Galerieräume. Und danach auf einen Absacker Espresso Tonic ins Café.
Enjoy! © diekremserin on the go
Enjoy! © diekremserin on the go

Unser Volunteer-Guide, die sich für ihre 14 Uhr-Free-Tour zwei kanadische Künstler aus Quebec aussuchte © diekremserin on the go
Unser Volunteer-Guide, die sich für ihre 14 Uhr-Free-Tour zwei kanadische Künstler aus Quebec aussuchte © diekremserin on the go

Und, eine weitere Empfehlung, die allerdings schon vorbei ist... 


Theater Gates: How to Build a House Museum, wo Kunst noch Party ist...


Im Ausstellungsraum bewegte sich ein großer Disco-Kugel-Fels und House Musik wummerte dazu. Yeah! © diekremserin on the go
Im Ausstellungsraum bewegte sich ein großer Disco-Kugel-Fels und House Musik wummerte dazu. Yeah! © diekremserin on the go

08.10.2016

#VisitCanada: fünf Highlights meines ost-kanadischen Roadtrips

Road Trip durch den Osten Kanadas im Herbst / mit Google Maps

Das passiert im kanadischen Herbst und ist einfach empfehlenswert: 

(1) First Thursdays in der AGO - Art Gallery of Ontario in Toronto 

Auch an den schönen, noch warmen Tagen lohnt sich ein Ausflug in die AGO, die Art Gallery of Ontario, die sich in einer architektonischen Besonderheit von Frank Gehry verbirgt. Holz und Glas dominieren das Ausstellungshaus, das sowohl eine umfangreiche Sammlung besitzt als auch Ausstellungen zu unterschiedlichen Themen wie zum Bespiel den First Nations und indigenen Völkergruppen. 
Ausstellung über die First Nations Künstlerinnen Torontos zwischen 1970-1989 © diekremserin on the go
Ausstellung über die First Nations Künstlerinnen Torontos zwischen 1970-1989 © diekremserin on the go


(2) Kayak fahren auf einem geheimen See in den Kawartha Lakes

Auch wenn das Bild nur eine Abbildung einer der vielen Seen Kanadas ist, die ich umfahren habe, und nicht der Chemong See bei Ennismore, wo ich bei einer ganz besonderen Familie eingeladen war. 

PS: Couchsurfing funktioniert wunderbar im Osten von Kanada. 
Das ist zwar nicht der richtige See, aber auch einer, in der Nähe von Mont Tremblant Village, wo du gut Kanu fahren kannst (gratis ausborgen beim Hi Hostel)  © diekremserin on the go
Das ist zwar nicht der richtige See, aber auch einer, in der Nähe von Mont Tremblant Village, wo du gut Kanu fahren kannst (gratis ausborgen beim Hi Hostel)  © diekremserin on the go

(3) Kaffeezeit in Balzac's Cafe in Kingston 



(4) Early Bird Hike auf den Mont Tremblant


Grundsätzlich ist die Fahrt nach Mont Tremblant und die drei umliegenden Ortschaften eher nicht zu empfehlen. Wieso? Die Touristenströme werden mit Bussen angekarrt, selbst wenn noch kein Schnee liegt. Allerdings zahlt sich eine morgendliche Wanderung auf die Spitze aus - hinauf auf der leichteren Strecke (Grün) und hinunter auf der Grand Brûlé (Rot). Wer früh genug bei den Liften oben ist, erhält vielleicht wie ich eine Tasse heißen Kaffee und einen Blaubeermuffin.
Frühmorgens weggehen, noch in Dunkelheit, kurz vor den Bären Angst haben und dann los geht's auf den Berg! Bis zum 'Gipfel' :) © diekremserin on the go
Frühmorgens weggehen, noch in Dunkelheit, kurz vor den Bären Angst haben und dann los geht's auf den Berg! Bis zum 'Gipfel' :) © diekremserin on the go


(5) Picknick am Vieux Port in Quebec City

Einkaufen direkt bei den Markttandlern, die frische Äpfel (McIntosh!) und im Herbst Kürbisse in allen Varianten verkaufen. Für ein gescheites Kürbisgulasch habe ich Hokkaido gekauft und sogar ungarisches Paprikapulver erhalten.

Zum morgendlichen Frühstück am Hafenkai kaufe ich herrlichen Ziegenkäse, Frischkäse mit Erdbeeren und Cranberries und säuerliche Apfel... ein Traum! Außerdem entscheide ich mich für ein Poppy Seeds-Baguette. Richtige Wahl! 

Diesen Ausblick beim Picknick! © diekremserin on the go
Diesen Ausblick beim Picknick! © diekremserin on the go  



27.09.2016

Ich bin dann mal unterwegs im September

Oh September - Reiseglück und Routenplanung


Einmal rund um die Erde mit dem Flugzeug werde ich im September fliegen. Ich bin aufgeregt und freue mich gleichzeitig auf viele neue Eindrücke und Menschen, die ich kennenlernen werde.

On the way oder on the go (c) diekremserin on the go

Planungsstress

Direkt aus dem Büro zum Flughafen. Das macht mir zwar einerseits Sorgen, andererseits bin ich froh nicht viel darüber nachdenken zu müssen, wie ich die kommenden Flugstunden überlebe. Ich fadisiere mich schnell und das nervt. Bücher sind eine fantastische Ablenkung, denn meist ist Schlafen bei Langstreckenflügen keine wirkliche Option für mich. Zumindest kann ich auf keinen tiefen, erholsamen Schlaf zurückgreifen. Schade eigentlich.

Bucket-Reading-List
  • George R. R. Martin: Game of Thrones - alle fünf Bücher auf Englisch
  • Jonathan Safran Foer: Extremely Loud & Incredibly Close
  • Philipp Blom: Über Sehnsucht, Träume und Geschichten
  • Iljia Trojanow: Meine Olympiade. Ein Amateur, vier Jahre, 80 Disziplinen

Gekauft für meinen Tolino e-Reader von Thalia.

Natürlich habe ich auch die jeweiligen Reisebegleiter im Gepäck: Shanghai kompakt von MARCO POLO (gebe diesem Mini-Überblick) wieder einmal eine Chance, da ich sonst nicht so begeistert bin davon.
Kanada von Lonely Planet gibt mir eine gute Möglichkeit Routen zu planen, vieles übers Land und seine States zu erfahren und macht echt Lust endlich vor Ort zu sein. Leider sind manche Links veraltet.

Stop-Over: Doha, Qatar (2h)

Zwischenlandung. Natürlich ist eine Zwischenlandung nur ein Stopover, ein Einholen einer kleinen Dosis Ferne. Aber ich werde bestimmt ein paar Fotos machen.
Was sind deine Tipps für solche Zwischenzonen beim Reisen?

Welcome in Qatar - 25 Minuten zum Transfer, etwas stressig (c) diekremserin on the go

Schnelle Autos und das große Geld, sichtbar auch am Flughafen (c) diekremserin on the go

Aufenthalt Eins: Shanghai 
#foodiesonthego: Shanghai, Baby!

Aufenthalt Zwei: Montréal (3 Tage)
Lies hier bald mehr...

Aufenthalt Drei: Toronto (4 Tage)
Lies hier bald mehr...


Und dazwischen? Ich werde sehen welche Abenteuer ich zwischendurch in den Weiten von Quebec und Ontario erlebe. Weintouren, ja. Gutes Essen, ja. Schöne Wanderungen, auf jeden Fall!

Via Instagram (@lucietae) , snapchat (diekremserin) und Facebook (diekremserinonthego) bleibst du Live bei meiner Reise mit Judith von Brewaholic Blog / two drink  dabei. Follow my path & I'll keep you posted! 

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