wanderlust = n, [won-der-luhst], a strong innate desire to rove or travel about

29.05.2015

Mein Liebster, meine Antworten...

Eine Nominierung zu einem Award ist wie ein Gewinn. Ich freue mich sehr und seit ich auf So leben wie ich will, dem Blog von Stella und Petra, zum Liebster Award nominiert wurde, bin ich ganz hubbelig.


Ich bedanke mich ganz herzlich bei euch dafür! 

Nichts mache ich lieber, als 11 ganz persönliche Fragen zu beantworten. Mein letztes Interview mit mir selbst ist ja schon eine Weile her...

Wo kommt Deine Energie her, was sind Deine wichtigsten Energiesäulen?
Ich glaube, dass ich am meisten aus der Inspiration schöpfe, die ich durch Wissbegier und Neugierde aus meiner Umwelt aufsauge und verwende. Ein großes Plus ist meine Arbeit mit Kreativen!

Wann bist Du am produktivsten?
Früh. Zwischen 8.00 Uhr und 14.00 Uhr...

Wie hältst Du Stress in Grenzen und was tust Du, um ihn zu bewältigen oder auszugleichen?
Yoga und Laufen.


Kannst Du gut nein sagen?
Nein. Aber ich übe.

Wenn Du für zwei Wochen in eine andere Zeit reisen könntest, welche wäre das und warum?
Ich lebe gerne im Hier und Jetzt. Eine bestimmte Zeit, in die ich mich gerne hineinversetzen möchte, sind die 1960er Jahre in den USA. Die Aufbruchstimmung, die herrschte fasziniert mich. Politische Bewegungen, die von jungen Menschen ausgingen und die sich von den verhärteten Traditionen ihrer Eltern lösten. Ob beim March on Washington (1963) oder beim Woodstock Festival (1969).

Was magst Du besonders am Blogschreiben?
Die Freiheit darüber zu schreiben was mir Spaß macht, wozu ich Lust habe und in meinem Stil.

Hast Du (noch) unerfüllte Lebensträume? Welche, und wann sind sie dran?
Träume sind Schäume. Wenn ich diesen ganz großen Traum hegte, würde ich noch heute damit anfangen ihn umzusetzen. Rastlos. Denn meinen Traum für mich zu behalten und auf die richtige Zeit zu warten, das geht nicht... Einen Lebenstraum, den ich mir durch mein Leben hinweg erhalten möchte: Reise ständig und komm nie an! 

Was machst Du an Tagen, an denen alles schief zu gehen scheint, um Dich wieder aufzurichten?
An den weniger guten Tagen in meinem Leben baut mich ein Stück Schokoladen ganz gut auf. Laufen ist bei mir auch ein hervorragendes Mittel schlechte Erfahrungen abzubauen. Oder die gute, alte Dusche - den Tag abwaschen, Kopf hoch und gut riechend neu durchstarten!

Was ist das Wichtigste, das Du aus Deiner letzten Krise oder schweren Zeit gelernt hast?
Höre auf dein Herz und vertraue!

Was inspiriert Dich an anderen Menschen?
Mut, Konsequenz und Idealismus. Menschen, die mit offenen Augen durchs Leben gehen und leben.

Bist du ein spielerischer Mensch? Wenn ja, wir drückt sich das aus?
Wohl eher nicht. Aber ich erzähle gerne Geschichten und höre vor allem gerne zu. Diese vielen erzählerischen Eindrücke lassen mich manchmal glauben ich sollte einen Roman schreiben...


28.05.2015

Campus Ball Krems: Wissen schafft Tanz!


Im dritten Stock der Donau-Universität Krems warte ich in einem verglasten Seminarraum auf meine drei Gesprächspartner zum diesjährigen Campus Ball Krems, der zum ersten Mal von den drei Bildungsinstitutionen Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaft (KL), IMC Fachhochschule Krems und Donau-Universität Krems gemeinsam organisiert, koordiniert und durchgeführt wird. Das Gespräch mit den beiden Rektoren Friedrich Faulhammer (Donau-Universität Krems) und Rudolf Mallinger (KL) sowie der Geschäftsführerin der IMC Fachhochschule Krems Ulrike Prommer beginnt in wenigen Minuten - und ja, ich bin nervös. Denn immerhin sitzen mir Menschen gegenüber, die Krems mit ihren Institutionen bewegen und prägen, dies auch mit dem Campus Ball Krems erstmals in eine neue Richtung tun werden.

Foto: IMC FH Krems/Michael Parak


Ein Fest für Studierende, Alumni, WissenschaftlerInnen sowie KremserInnen

13. Juni 2015: erstmals wird der Campus Ball Krems von den drei sehr eng zusammen liegenden Bildungsinstitutionen gemeinsam geplant und ausgeführt, die Erwartungshaltung ist dementsprechend groß, denn auch ich stelle sofort den Vergleich mit dem Sommerball in der Spanischen Hofreitschule Wien an, den Elisabeth Gürtler organisiert. Ein Fest, das zum Verweilen einlädt, zum Plaudern und natürlich zum Tanzen! 

"Das Schöne ist, dass wir mit diesem Ball ein Zeichen der Gemeinsamkeit setzen. Krems hat sich zum Ziel gesetzt Bildungs- und Kulturstadt zu sein. Wir vereinen Bildung und Wissenschaft und der Ball ist als kultureller Teil zu sehen. Bei uns wird nicht nur gelehrt und geforscht, sondern auch getanzt.", so Ulrike Prommer, die vor allem ihre Studierende und Absolventen ansprechen möchte, aber auch ihre Partner in der Wirtschaft, die Fördergeber und politische Partner sowie MitarbeiterInnen. 

Friedrich Faulhammer freut sich auch auf viele Alumni, die den Weg in ihre ehemaligen Bildungsinstitutionen zurück finden und erwartet sich vom Ball positive Resonanz sowie einen gemeinsamen Schritt an die Öffentlichkeit: "Ich durfte bereits den früheren Alumni Ball der Donau-Universität Krems kennenlernen und habe die Veranstaltung immer wahrgenommen als ein sehr großes gesellschaftliches Ereignis für Krems. Ein Sommerball hat ein besonderes Flair, und ich habe mich sehr gefreut, als die Idee entstanden ist - nachdem der Alumni Ball nicht mehr weitergeführt wurde - einen gemeinsamen Ball zu entwickeln. Diese Möglichkeit uns als Partner in der Region zu präsentieren, die auch ein gesellschaftliches Ereignis gemeinsam tragen und nicht nur für Wissenschaft und Forschung stehen, schätze ich als sehr positiv ein."

"Der Campus Ball soll ein besonderer Ort des Austauschs und der Begegnung zwischen Hochschulen und Gesellschaft sein.", so Friedrich Faulhammer. 


Der Kreativität wurden keine Grenzen gesetzt. Das Programm soll den klassischen Ballroom umfassen sowie eine gemütlichere Lounge, denn der gesamte Campus Krems wird Ort der Veranstaltung sein. Dabei wird auch der wissenschaftliche Aspekt des Bildungszentrums nicht vergessen, denn die Forschungsachse Niederösterreich soll direkt in der Ballnacht in der NÖ Science Lounge des Landes Niederösterreich ebenso in den Vordergrund gerückt werden. "Eines kann ich garantieren, unser Gebäude wird in diesem Jahr noch nicht Veranstaltungsort sein.", meint Rudolf Mallinger lachend. Spaß muss sein, denn seine KL ist noch im Entstehen und momentan als Baugrube zu bewundern. Aber spätestens in 2 Jahren wird auch dort der Ball abgehalten werden.

"Das gesamte Areal des Campus verwandelt sich für eine Nacht in einen großen In- und Outdoor-Ballsaal mit klassischem Ballroom, verschiedenen Lounges und moderner Clubbing-Area!", erklärt Rudolf Mallinger. 


Besonders viel Wert legen die drei Organisatoren auf die Zusammenarbeit mit den umliegenden Unternehmen, wie Charly Teuschls LATE im KlosterUnd oder dem Weingut Salomon UndHof sowie dem 2stein, die allesamt an unterschiedlichen Orten für das leibliche Wohl der BallbesucherInnen sorgen werden. 

"Auch eine exklusive Weinbar wird es geben, passend zum neuen Studiengang International Wine Business!", fügt Ulrike Prommer dazu. 


Nach meiner Frage an Rudolf Mallinger, wo er sich denn an der Ballnacht aufhalten werde, spricht er auch für seine beiden KollegInnen: "Netzwerken und Plaudern, das werden wir drei wohl in einem sehr hohen Ausmaß machen. Mich werden Sie auf der Tanzfläche wohl eher weniger finden...". Die Dame der Runde, Ulrike Prommer, musste ich dann natürlich nach der Wahl des Outfits fragen, worauf sie Nervosität äußert: "Ich würde diese Frage mit Freuden beantworten können, allerdings weiß ich bis dato noch nicht was ich tragen werde. Das macht mich etwas nervös,... Unsere Rektorin hat schon gewählt, Eva Werner wird in dunkelblau erscheinen!" 

Foto: IMC FH Krems/Michael Parak

Nach diesem Gespräch freue ich mich noch mehr als davor auf die Ballnacht am Campus Krems, die ganz bestimmt unvergesslich und ganz besonders wird. Auf in die Molekularküche! 

Tickets zum 1. Campus Ball Krems erhaltet ihr hier sowie weiter Infos zur Veranstaltung! 



Das Gespräch fand auf Einladung des Landes Niederösterreich, Abteilung für Forschung und Wissenschaft, am 6. Mai 2015 statt.

27.05.2015

Tafeln, wie Gott in Frankreich

Lange Tafeln haben sich in den letzten Jahren etabliert. Besonders die Lange Tafel Graz hat sich als Genusssymbol der steirischen Landeshauptstadt gehievt und lockt auch in diesem Jahr (15. August) mit feinen Spezialitäten und großartiger Stimmung.


Nacht der Sinne


Krems nimmt die Lange Einkaufs-Nacht zum Anlass in Kooperation mit der Juniorfirma Ravenation der HLF Krems ein kulinarisches Highlight zu schaffen. Unter freiem Himmel mit festlichem Ambiente servieren die Schülerinnen und Schüler ab 18.30 Uhr drei Gänge mit Weinbegleitung - ich werde vor Ort via Social Media (twitter.com/diekremserin und instagram.com/diekremserin) live berichten!

Weitere Programmpunkte, die ich mir am 28. Mai 2015 nicht entgehen lasse...

1) Krems.Kult - der erste Designmarkt in Krems 

2) Konzert der Steaming Satellites im Kino im Kesselhaus 

3) artist's place im arte Hotel Krems 






22.05.2015

¡Olé Tapas!

Tapas sind spanische Spezialitäten in kleinen Schälchen portioniert, die auf dem Tisch arrangiert werden, sodass alle an der Tafel davon essen und vor allem kosten können. Das Buffet ohne Aufstehen zu müssen. Krems entdeckt seit einiger Zeit an zwei unterschiedlichen Orten die Tapas-Kultur. Einerseits auf der Unteren Landstraße im El Gozo, in dem Lu und Elena, die beiden in Spanien verwurzelten energiegeladenen Ladies, wo neben den Tapas unglaubliche Paella (vegetarisch oder mit Fisch) bestellt werden kann. Auf der anderen Seite, am Tor nach Stein (Kremser Tor) hat sich Otto Raimitz mit dem Kunst.Spiel den spanischen Vorspeisenplatten gewidmet und setzt eher auf Coolness, wie wir es vom Wellen.Spiel kennen. Schon allein das Flair unterscheidet die beiden Lokale. Holz und Upcyclingmobilar sowie Kunst aus der Umgebung ziert das El Gozo, das übrigens "der Genuss" auf spanisch heißt,  im Kunst.Spiel sind Glam und Farben zu spüren.

El Gozo

Untere Landstraße 37
Öffnungszeiten
Mo-Fr 11.00-22.00 Uhr
Sa 8.30-22.00 Uhr

Urlaubsfeeling im Essen

Die große Karte von kalten über warme, Fisch-, Fleisch- und vegetarische Tapas bestellte ich schon einmal auf und ab. Dabei blieben mir besonders die Kartoffel-Tortilla und die Hühnerspießchen im Sinn. Einfach lecker!
Was ich unbedingt ausprobieren möchte, ist die Seafood-Paella, die ich für mehrere Personen vorbestelle. Und dann auf die Landstraße raus auf die coolen Paletten-Möbel serviert. Oh yeah! Urlaubsfeeling!
Kalte Vorspeisen im El Gozo © diekremserin
Kalte Vorspeisen im El Gozo © diekremserin



Kunst.Spiel  

Franz-Zeller-Platz 3
Öffnungszeiten
Di-So 10.00-01.00 Uhr

Tapas Platte Deluxe © diekremserin
Tapas Platte Deluxe © diekremserin

Deluxe

Ich sage nur, Tapas Platte Deluxe für zwei Personen. Wir aßen zu viert davon und hatten genug. Sherry Huhn, rockt. Datteln im Speckmantel und scharfer Couscous, haben Biss. Auf den großen Silberplatten serviert, werden die verschieden gefüllten Schalen erklärt und endlich kann man zugreifen. Lecker! Besonders angetan haben es mir aber die Drinks - Long Drinks und Cocktails mit Gin Basis. Oder aber anti-alkoholisch mit Stroh (ja, Stroh!), Minze, Rote Rüben oder Hibiskus.
Freitags spielt sich das Kunst.Spiel mit Salsa Musik ins Wochenende!

Kräuter-Soda mit Stroh © diekremserin
Kräuter-Soda mit Stroh © diekremserin


19.05.2015

Sagt Pikatzo zu Picasso

23 KünstlerInnen interpretieren, formulieren und aktivieren


Picasso lautet der Name des Künstlers des 20. Jahrhunderts, der die Generationen nach ihm weitgehend geprägt hat. Der Spanier diente als Vorbild, als Inspirationsquelle, als jener, der den Kubismus "erfand". Vor 20 Jahren kuratierte Dieter Ronte, Präsident der Adolf Frohner Stiftung, eine große Picasso-Ausstellung, in der Österreicher wie Christian Ludwig Attersee oder Alfred Hrdlicka ausgestellt wurden, jene die sich eindeutig mit Picasso auseinander gesetzt hatten. Willkürlich unwillkürlich. Man musste. 

20 Jahre später. Günther Oberhollenzer, der im letzten Jahr mit seiner Ausstellung von Deborah Sengls Rattenschaft im Essl Museum Furore machte, stellt jungen KünstlerInnen die Frage nach dem großen Meister: nimmt seine Stahlkraft noch Einfluss auf die Kunst der jungen Generation? Nicht mehr ganz so groß ist die unmittelbare Auseinandersetzung mit Picasso, deshalb begab sich Günther Oberhollenzer auf Spurensuche - auf Webseiten, Bücher, in Ateliers um mit den KünstlerInnen direkt über ihre etwaige Verbindung zu Picasso zu sprechen. 

Deborah Sengl  Pikatzo, 2014/2015  Foto: Sebastian Philipp © Deborah Sengl
Deborah Sengl
Pikatzo, 2014/2015
Foto: Sebastian Philipp
© Deborah Sengl

Deborah Sengl, die mit "Pikatzo", einer sehr "schräg" präparierten Katze, die eine Amsel im Maul hat, fällt auf. Der verzogene Katzenkörper wirkt irreal und aus einer anderen Welt, baut auf den daneben hängenden Vorentwürfen auf, die die Künstlerin gemeinsam mit ihrem Präparator gefertigt hat. Als eine der ersten KünstlerInnen, die Günther Oberhollenzer für die Ausstellung bedachte, wusste sie erst nicht recht, wie sie mit Picasso in Verbindung steht. Denn ihr erster Bezugspunkt der Kunst des 20. Jahrhunderts sei Joseph Beuys, aber bestimmt nicht der am Beginn des 20. Jahrhunderts wirkende Pablo Picasso. Dass "Pikatzo" dann letztendlich doch entstanden ist, verdanken wir Neugier und Wissbegierde der Künstlerin, der doch Ideen kamen, welche Inputs sie aus Picassos Werk nehmen könnte. "Pikatzo" ist aber keine kubistische Katze, sondern weist auch in die Zukunft: denkt an Computerspiele, an deren Graphiken und animierte Filme...

Ohne Ehrfurcht, mit Leidenschaft

Nach der skurrilen Skulptur möchte ich euch noch eine 2. Dame ans Herz legen, die in einem Stil arbeitet, den ich niemals mit Picasso in Verbindung gebracht hätte - und dies gibt auch Günther Oberhollenzer zu. In der Ausstellung ist Eva Hradils "Männerlandschaften"-Bild deshalb, trotz der fast romantisch anmutenden Farbgebung und des wenig kubistischen Stils, weil sie die Weiterentwicklung des Mythos Künstler/Modell, das Picasso inne hatte, umdreht. Picasso war ein Macho. Sein Frauenbild ließ zu wünschen übrig und er hegte den Wunsch von Frauen vergöttert zu werden. Eva Hradil bricht mit dem Mythos und bezeugt die Weiterentwicklung von Künstler/Modell, entsagt dem Voyeurismus oder spielt den Ball den Frauen zu, anstatt die Männer gaffen zu lassen. Nackte, reale Männer saßen bei ihr Modell.

Adele Razkövi  Ohne Titel, 2014 Foto und © Adele Razkövi
Adele Razkövi
Ohne Titel, 2014
Foto und © Adele Razkövi

Und dann ist da noch Adele Razkövi, die mit zwei wunderbar filigranen Skulpturen vertreten ist: einerseits mit dem Gnu aus Draht, aber andererseits mit den zwei "postfossilen" Vögeln, deren Skelett sie auf andalusischem Boden gesammelt hatte. Feinfühlig erzählt sie über die Tiere - sind es Tauben, die mich sofort an Picassos Friedenstaube erinnern - Geschichten ohne Worte zu verwenden. Einfach schön.

23 unterschiedliche Positionen hat Günther Oberhollenzer zusammengetragen und im Forum Frohner zu einer Ausstellung kuratiert, die sich ergänzt und nicht weh tut, die KünstlerInnen ein Sprachrohr gibt, die bisher keine Möglichkeit hatten, im Zusammenhang mit dem verblassenden Picasso als Vorbild eine Verbindung einzugehen. Eine Spurensuche. Für uns BesucherInnen, ein Spurenlesen.

Nach Picasso. Auf Spurensuche in der jungen österreichischen Kunst
Forum Frohner
Di-So 11.00 - 17.00 Uhr
bis 27. September 2015

14.05.2015

How dare you, Steaming Satellites!

Ausverkauft steht da. Auf der Seite zur cinezone steht tatsächlich, dass der Gig der Steaming Satellites am 28. Mai 2015 ausverkauft ist. Restlos. Oder? Restkarten-Anstellen lohnt sich immer wieder. So ergatterte ich auch noch eine Karte für 5/8er'l in Ehr'n vor ein paar Monaten.

Slipstream Cover von Steaming Satellites
Slipstream Cover von Steaming Satellites 

Von Mozart Mustache zu Slipstream 

Mozart liegt uns allen in der Wiege. Zumindest glauben wir das. Die Jungs von Steaming Satellites stammen aus Mozarts Geburtsstadt Salzburg und haben somit noch etwas mehr Mozart mit auf den Weg bekommen als der übliche Österreicher. Nein, ganz ehrlich. Mit Mozart hat das Album "The Mustache Mozart Affaire" nicht wirklich viel zu tun. Außer mit der grundsätzlichen Beschäftigung mit dem mythisierten Musiker aus vergangener Zeit. Auf jeden Fall wurde die Band, die seit 2005 besteht - wenn auch in etwas anderer Formation - für ihre Lust an Indie-Beats und gleichzeitigem Rock mit verzogener Stimme belohnt: 2014 wurden Max Borchardt(Gitarre, Gesang), Emanuel Krimplstätter (Synthesizer, Gitarre, Keyboard, Bass), Manfred Mader (Gitarre, Bass) und Matthäus Weber (Programmierung, Keyboard, Schlagzeug) mit der Nominierung zum Amadeus belohnt.

Bekannt wurden sie durch "How dare you!" und dem dazugehörigen Video.



Synthesizer inbegriffen. In genialer Weise stimmen sich die vier mit Gitarre, Schlagzeug, Gesang und Synthesizer ab, sodass ein melodisches, fast psychedelisches Zusammenspiel entsteht, das mich etwa an Pink Floyd erinnert. Aber rockiger. Moderner. Nach "The Mustache Mozart Affaire" schnellten Steaming Satellites ziemliche rasch mit "Slipstream" hervor - nachdem sie mit Portugal. The Man 2008 auf Tour waren, ein eingespieltes Team - und holten Manfred Mader, als Mastermind für Bass und Gitarre, von früheren Zeiten wieder zurück ins Team.

Zu erleben sind die 4 wie gesagt am 28. Mai 2015 als Restkarten-Hoffnung im Kino im Kesselhaus. Davor kann Tim Burtons "Big Eyes" genossen werden, mit Christoph Waltz und Amy Adams! 



12.05.2015

Krems Kult. Ein Markt für alle die Fashion und Design lieben

Endlich in Krems angelangt. Ein Markt. Wie der Feschmarkt in der Ottakringer Brauerei. Oder Modepalast, wie gerade in Wien beendet und nach Linz weiterziehend. Klein, aber fein, startet Sandra Mayer von Wolllust.Fadenspiel gemeinsam mit Linda (KeLin) und Tom Giese (Afro chic) das Projekt Designmarkt in Krems. Wir müssen auch klein anfangen in Krems, denn zu schnell zu groß macht uns allen viel, viel Angst.

Krems.Kult

Krems.Kult startet durch

Ausgewählte DesignerInnen aus Krems, Wien und rund herum sind am Krems.Kult Markt von 28. bis 30. Mai 2015 in der Unteren Landstraße vertreten. Ich freue mich über die Belebung der Unteren Landstraße - in einem meiner vorhergehenden Beiträge habe ich mich schließlich darüber beklagt wie schleppend sich dort etwas tut.
Neben der wolllüstigen Stricktante Sandra, der südafrikanischen Designerin Linda und dem Bori Bori-Spezialisten Tom werden Jürgen Wimmer mit seinen Designermöbeln, isami mit Second Hand Porzellan sowie lenarie mit Schachteln für alle Lebenslagen auftrumpfen. Von violett says bin ich schon lange Fan - vor einigen Jahren habe ich mir einen Poncho zugelegt, der immer gute Laune versprüht. Lip-ARS-ki arbeitet mit dem traditionellen Kalmuckstoff, der den Wachauern sehr bekannt ist. Dann ist da noch die Kreativwerkstatt von Ingrid und Peter Neußer, die sich in Oberwölbling unweit von Krems auf Gartenverhübschung spezialisiert haben.
Was darf in Krems natürlich nicht fehlen: Goodies für die Weinflasche - von vinotec.

In den nächsten Tagen vor Krems.Kult werde ich Kommentare von den InhaberInnen einholen und jedes Unternehmen, jede DesignerIn vorstellen und zu Wort kommen lassen.

Ein von Sandra Mayer (@wolllust) gepostetes Foto am


Dass Krems.Kult nicht bei allen auf Zuspruch stößt, erfahre ich bei Wollwerk Inhaberin Regina Binder, die sehr gerne mitgemacht hätte. Sind sich Wolllust und Wollwerk zu ähnlich? Ich denke nicht, da beide unterschiedliche Produkte anbieten und sich in andere Richtungen spezialisieren. Vielleicht findet man hier eine Lösung auch mehrere Aussteller mit ähnlichen Produkten aus Krems einzuladen. Die bunte Mischung macht's!

Krems.Kult
28.-30. Mai 2015

Untere Landstraße 23
Donnerstag, 28. Mai: 15 Uhr Eröffnung, geöffnet bis 21 Uhr (lange Einkaufsnacht in der Kremser Fussgängerzone)
Freitag, 29. Mai: 9 bis 18 Uhr
Samstag, 30. Mai: 9 bis 18 Uhr

06.05.2015

Off to the Ballroom: 1. Campus Ball in Krems

Die Idee eines gemeinsamen Campus Balls wird Realität. Ganz persönlich fiebere ich dem Samstag, 13. Juni 2015 entgegen, an dem das Bildungszentrum von Krems zum Ballroom umfunktioniert wird. Zum Ballkommitee zusammengeschlossen und das Ruder der Organisation übernahmen Eva-Maria Gruber (Karl Landsteiner Privatuniversität), Judith Bauer und Gabriele Bayer (Donau Universität Krems), Michaela Sabathiel und Tina Weiss (IMC Fachhochschule Krems) und weitere KollegInnen der Universitäten. Weitere Infos werde ich direkt von den beiden Rektoren Friedrich Faulhammer und Rudolf Mallinger sowie der Geschäftsführerin Ulrike Prommer im Interview einholen.


Von A nach B: Alumni Lounge bis Ballroom

Starten möchte ich in jedem Fall in der Wine oder Cocktail Bar mit Showeinlagen von Christoph Datler, wo ich mir einen Einstiegsdrink genehmige. Ganz klassisch werde ich dann am Campus Ball das Tanzbein schwingen, im Ballroom mit der Pepe All Star Band. In der Alumni Lounge erwarte ich mir Bar Musik und Sitzmöglichkeiten, zum Runterkommen und Luft Schnappen, und Kaffee von cimbalino... Besonders freue ich mich auf die eher außergewöhnlichen Programmpunkte, die ich mir ganz genau ansehen werde:

Foto: Andrea Reischer

Foto: Walter Brunner

Abseits des Klassischen 

In der "Science Lounge" erleben die BallbesucherInnen ganz Extravagantes, wie zum Beispiel eine Molekular-Küche. Auch der Wissensparcours im Außenbereich wird meinem kritischen Auge unterzogen - werde ich am Ende des Abends eine der glücklichen Gewinnerinnen sein?

Tickets, Tickets, Tickets

Unbedingt möglichst schnell Tickets sichern, Abendkleid oder Smoking kaufen/leihen.

05.05.2015

extra #gothere: be the oldest intern or the youngest CEO

A few years back, I discovered Glacéau vitaminwater in one of our shelves. I cannot remember if it was in Austria or in Ireland where I used to live for a few months. But I remember picking it up, because of the colorful water and its profile. Since then, I am one of vitaminwater's loyal customers. I always thought this was the type of product I should have founded, selling clean drinks for pre- or after-sports sessions...


Door to Success


Thought the same? Because apart from merchandising their product, Glacéau vitaminwater offers a great possibility for young entrepreneurs on May, 20. Get the hang of an idea, introduce it to one of the most important investors and be successful! No risk no fun!

You will not only present your idea to one of the investors, you will have some restrictions which make it harder and will challenge you to be the best: you have 10 minutes to persuade the investor of your product, your idea, yourself, via LED screen. But space is restricted to: 2x2m for you and your creativity and your passion. If there is space for some pluses, take your business partner with you, flip charts or other necessities - if there is space! :)



Until May, 12 you can join and upload your business idea via vitaminwater.at!


01.05.2015

Kremser Kaffeehaustour | Oh Elisabeth

Enjoy life with a good cup of coffee :) © diekremserin
Enjoy life with a good cup of coffee :) © diekremserin

Café Elisabeth

Göglstraße 
Mo - Fr: 8.00 - 18.00 Uhr
Sa: 8.00 - 14.00 Uhr

Elisabeth hat am 2. Februar 2015 aufgesperrt. Der woracziczky ist ins Schloss Walpersdorf übersiedelt und ich habe gewartet und mich gefragt: "Was wird hier rein kommen? Wer wird hier weitermachen?"

Café Elisabeth in der Göglstraße © diekremserin
Café Elisabeth in der Göglstraße © diekremserin


Das Café Elisabeth ist klein, fein und freundlich. Draußen knallt die Sonne hin und die ersten Frühlingsblümchen sehe ich gleich in der Gärtnerei Lederleitner gegenüber. Oder ich besorge mir noch das eine oder andere Accessoire von Die Liebelei. Die Einrichtung hat sich etwas verändert, der Stil von Elisabeth ist etwas traditioneller als der des Steirers Nikolaus Ottenbacher. Neben den vormittäglichen Frühstücksvariationen bietet Elisabeth Mittagsmenüs an, die sie gemeinsam mit der Fleischerei Winkler erarbeitet.

Das mag ich. 

Hier ist noch Ruhe. Auch wenn die Autos durch die Göglstraße jagen - Begegnungszone? - kommen hier nicht so viele Passanten vorbei, das Leben spielt sich auf der parallel-liegenden Landstraße ab und natürlich vorne, auf der Ringstraße. Das kleine Gässchen beheimatet kleine, sehr wichtige Unternehmen wie das Wunschkind oder eben die Liebelei, Audio Art und die Gärtnerei Lederleitner. Nebenan hat Carmen die Hairstylistin ihr Refugium, die auch bald Schmuck von KeLin anbieten wird.

Frückstücke bei Elisabeth © diekremserin
Frückstück bei Elisabeth © diekremserin






30.04.2015

#gothere 13: where the party hits the wine...

Steinfeder, Federspiel, Smaragd

a single vine © diekremserin
a single vine © diekremserin

Are you familiar with the quality standards of wine in Wachau valley? Whenever you taste some Gruner Veltliner or Riesling, there could be Steinfeder, Federspiel or Smaragd on its label. You want to find out more? Vinea Wachau, the Wachauan wine association explains it quite well in CODEX WACHAU The Charter of Pure Wine

view to Durnstein from Rossatz © diekremserin
view to Durnstein from Rossatz © diekremserin


You want to take a glance at different wine makers' homes and taste their wines before you decide to buy some bottles - maybe as a present for parents, sisters or brothers, etc. at home? Take the chance at  this year's Wine Spring and follow the path of Gruner Veltliner and Riesling... or climb this famous trail beforehand to reward yourself afterwards with some wine: Welterbesteig

Ready for partying afterwards? Head to Steinfeder-Night in Spitz where you climb the castle, taste wines and dance to different beats... 

the very prominent lizard of Wachau: Smaragd-Eidechse © Vinea Wachau
the very prominent lizard of Wachau: Smaragd-Eidechse © Vinea Wachau

Steinfeder-Night

Saturday, May 2nd, 2015 from 6 p.m.
Saturday night you will dance and celebrate in Spitz! VINOROSSO, a band from South Tyrol in Italy, is playing from 8.30 p.m. - you can also taste South Tyrolian wines at three different bars.
entrance fee: € 10 ( with Wine Spring ribbon )
regular entrance fee: € 20
Shuttle: to Krems, 11 p.m./ 1 a.m. (5 € pP), to Melk at midnight (5 € pP)

More information here

29.04.2015

Rad-Geber: zum Weinfrühling 2015 in der Wachau

Mit dem Rad. Es gibt keine andere Alternative für mich außer mit dem Rad den Weinfrühling in der Wachau zu entdecken. 


Stimmungsvolle Donau, noch in Krems © diekremserin
Stimmungsvolle Donau, noch in Krems © diekremserin

Klar, das eine oder andere Achterl Wein muss/darf/soll genossen werden, aber mit Gemütlichkeit. Von Krems über die Brücke nach Mautern, falle ich am liebsten gleich beim Nikolaihof der Familie Saahs ein, denn dort gibt es neben der wunderbaren Weine, die alle Demeter zertifiziert sind, auch eine besondere Antiquität zu sehen, die nach wie vor einmal im Jahr zum Einsatz kommt: die Baumpresse! Außerdem kann ich mich in Mautern stärken, denn entweder lasse ich mir gleich direkt im Nikolaihof die Köstlichkeiten servieren oder ich fahre einmal ums Eck ins Kaffeehaus, wo ein Törtchen auf mich wartet... je nach Tageszeit variabel. Auf dem Radweg, durch die Weingärten, lasse ich mich weiter treiben durch Mauternbach und Hundsheim hindurch und über die Straße auf den Radweg gleich neben der Donau. Dem Fahrtwind entgegen radle ich gemütlich nach Rossatzbach.

Im Süden versteckt sich Prachtvolles

Davor eine Pause einzulegen ist fast zu schade, denn schon an einem der ersten Häuser bleibe ich stehen, um die neuen Jahrgänge zu verkosten: Rehrl-Fischer, meiner Meinung nach der Wachauer Heuriger mit der besten Aussicht. Dürnstein lässt grüßen. Den Huchenfischer, direkt in Rossatz darf ich natürlich auch nicht auslassen. Neben herrlichen Rieslingen empfehle ich Grüne Veltliner Steiger. Die Rieden, also die Lagen auf denen die Weinstöcke stehen und jährlich die Trauben wachsen, durchfahren wir dann auf dem Weg nach Rührsdorf, das direkt an der Donau gelegen in den letzten 10 Jahren mit Hochwasser kämpfen musste. Jetzt gibt's die Mauer.

Vorbei an Weingärtnerei Frischengruber und Weingut Polz - ein Blick in die beiden Heurigenlokale inklusive kleiner Weinkost ist durchaus zu empfehlen, allerdings abzugleichen mit dem Alkoholspiegel auf dem Rad - und direkt auf die Schiffsanlegestelle in St. Lorenz, wo der Blick auf Weissenkirchen das Seinige tut. Kurze Rast gefällig? Auf der Wiese neben, auf oder um die Wachauer Nase herum lässt sich's gut leben...

Alte Bekannte oder neue Gesichter am linken Ufer

Mit der Autofähre rüber auf die Nordseite der Wachau, nach Weissenkirchen, wo die Kirche prominent auf dem Felsen thront - auf der Fähre verpasst auf keinen Fall die camera obscura! Ein (Geschmacks-)Erlebnis sind die Weine des Weingut Prager, das obendrein einen wunderschönen Garten hat, um bei Schönwetter die Füße auszurasten. Ebenso zu empfehlen - auch aufgrund des Hausherrn Karl Stierschneider - ist das Weingut Stierschneider Kartäuserhof... Genug von Weissenkirchen? Seid ihr auch brav die Wege hinauf geradelt, um den Ausblick zu genießen?

Dann schlage ich den Weg zurück nach Krems vor - über Dürnstein und Ober- und Unterloiben, wo sich noch ein Abstecher zur Domäne Wachau, der Winzergenossenschaft der Wachau in Dürnstein oder zum Bioweingut Schmidl lohnt. Auch im Tegernseerhof erhaltet ihr kostbare Tropfen! Genug des Weines?

Blick auf Loiben © diekremserin
Blick auf den Dunkelsteiner Wald vom linken Donauufer © diekremserin


Am Weg zurück in die Stadt Krems liegt zum Glück das Bierlokal Piano - nach dem verdienten Abschlussbier geht's aber doch ohne Rad weiter!

Der Plan für euer Wachau-Wochenende zum Download


26.04.2015

Wien: des Kaisers neue Gerichte

Während der #Genussreise, die ich gemeinsam mit meinen Bloggerkollegen und -kolleginnen letztes Wochenende bestritt, durfte natürlich die Wiener Schmankerlküche nicht zu kurz kommen. Wir haben nicht nur getrunken, wie in "Wien: is Glück is a Vogerl!"  Gut, dass das Schick Hotel "Hotel Stefanie" in der Taborstraße, 1020 für unseren Genuss sorgte...

Hotel Stefanie, Rezeption © diekremserin
Hotel Stefanie, Rezeption © diekremserin

Schmankerl des Kaisers

Die Alt-Wiener Schmankerl-Reise nimmt mich mit in die Zeit der Habsburger, ins ausgehende 19. Jahrhundert, als Kaiser Franz-Joseph I. regierte und sich so mancher Klassiker der österreichische Küche herauskristallisierte. Über die Legenden, wie die Gerichte nach Wien und sich als österreichische Traditionen eingliederten, kann man streiten. Ob das Wiener Schnitzel (Kalbsschnitzel paniert mit Mehl, Ei und Semmelbrösel) tatsächlich aus der Lombardei eingebracht wurde, ist fraglich. Aber eine schöne Geschichte, dass Feldmarschall Radetzky in seinem Einsatzbericht aus der Lombardei auch die Küche berücksichtigte und dieses Rezept der Wiener Hofküche beibringen musste. Das stelle ich mir ganz lustig vor!

Die Wiener Wirtshauskultur kehrt zurück im Lugeck der Familie Figlmüller © diekremserin
Die Wiener Wirtshauskultur kehrt zurück im Lugeck der Familie Figlmüller © diekremserin


Dass der Kaiser in der heutigen Traditionsküche nach wie vor omnipräsent zeugt einerseits von der jahrhundertelangen Regentschaft der Habsburger in Österreich (und den Umlanden) und andererseits von der verklärten Melancholie, die wir den vergangenen Tagen der Monarchie entgegen bringen. Kaiserschöberl, Kaisersuppe, Kaiserfleisch, Kaisernockerl, uvm. gelten als Leibspeisen des Kaisers Franz Joseph I. Vieles davon ist heute nicht mehr nachvollziehbar. Einzig um den Wiener Kaiserschmarren ranken sich verschiedene Mythen. Eine der plausibelsten möchte ich euch aber nicht vorenthalten. Angeblich geht das Wort Kaiser in diesem Fall auf das Italienische 'casa" = Haus zurück, da das Gemisch von Milch, Mehl, Zucker und Ei eher als "Hausschmarren", als einfach Küche bekannt war. Andererseits dürfte am Hof einmal eine Nachspeise verlangt worden sein, allerdings in der Küche nur mehr die oben genannten Grundzutaten zugegen gewesen sein, die man einfach mischte und dem Kaiser kredenzte, der es ganz köstlich fand. Oder aber die Palatschinke war zu dick geraten und der Kaiser nahm es gelassen: "Geben's her den Schmarren..."

"Kein Wunder aber auch, dass außer der Wiener keine Sprache reich genug ist, um den Begriff eines einzigen "Grammel-Pogatscherls" oder "Salzburger Nockerls" mit all seinen Feinheiten knapp und klar zum Ausdruck zu bringen." 


Das Alt-Wiener Schmankerl Menü im Hotel Stefanie beinhaltet folgende Gerichte:

Kalbsgulasch mit Salzstangerl © diekremserin
Kalbsgulasch mit Salzstangerl © diekremserin

Frittatensuppe mit Kaiserschöberl © diekremserin
Frittatensuppe mit Kaiserschöberl © diekremserin

Wiener Schnitzel mit Erdäpfelsalat © diekremserin
Wiener Schnitzel mit Erdäpfelsalat © diekremserin


Tafelspitz mit "G'rösten", Schnittlauchsauce und Apfelkren © diekremserin
Tafelspitz mit "G'rösten", Schnittlauchsauce und Apfelkren © diekremserin

Dessertvariation: Powidltascherl, Apfelstrudel, Kaiserschmarren © diekremserin
Dessertvariation: Powidltascherl, Apfelstrudel, Kaiserschmarren © diekremserin

Die Alt-Wiener Schmankerl Reise lege ich jedem und jeder ans Herz, die die Wiener Küche schon liebt oder noch kennen lernen will. Dazu werden Pfiff Bier, Grüner Veltliner und Blauer Zweigelt gereicht!

Es hat mich sehr gefreut,...

Hotel & Restaurant Stefanie 

Taborstraße 12
1020 Wien
(unweit des Schwedenplatz, U4/U1)





23.04.2015

Haus für Kunst: Krems wird offiziell zum Kunstzentrum

Architektur für die Zukunft

Es wird also ein gedrehter Kubus. Mit Metallschuppen als Außenoberfläche. Eine Aussichtsplattform ganz oben. Ein Besucherzentrum. Krems wird mit der gestrigen Pressekonferenz im Kloster Und, bei dem das Projekt "Galerie Niederösterreich" als das "Haus für Kunst" in Niederösterreich vorgestellt wurde zum Zentrum der Kunst in Niederösterreich. Kunsthistoriker Christian Bauer übernimmt die künstlerische Leitung des Neubaus und legt sich nun ganz intensiv mit der Landessammlungen Niederösterreich an: eine Vielzahl an Werken, Objekten und zukünftigen Exponaten gilt es aufzuarbeiten, einzugliedern und in Dauer- sowie Sonderausstellungen einzugliedern.


Galerie Niederösterreich © marte.marte
Galerie Niederösterreich © marte.marte 



Davor wird abgerissen, überlegt und gebaut. Das Architektenteam Bernhard und Stefan Marte aus Vorarlberg setzte sich aus 60 internationalen Bewerbungen im Architekturwettbewerb mit zwei Runden durch. Wenn ich auf die bisherigen Tätigkeiten von marte.marte zurückschaue, nehmen die Brüder mit sehr viel Emotion und Gefühl Rücksicht auf die bestehenden Substanzen der Umwelt des Neubaus. Das beruhigt. Eine Stadt wie Krems braucht ihre alten Sehenswürdigkeiten, wie die Tore zu Krems und zu Stein, die Frauenbergkirche und alle anderen Türme, die das Stadtbild bisher ausmachen. Aber Krems ist eindeutig reif für Neues. Die Entscheidung das Zentrum der Kunst Niederösterreichs ganz nach Krems zu verlegen, wo schon die Kunsthalle Krems, Forum Frohner und Karikaturmuseum Krems verweilen, eine große Meile geschaffen wurde, und ihm einen Neubau zu widmen, ist ein großer Eingriff in das Stadtbild, aber ein notwendiger.

Stefan und Bernhard Marte © Foto: Markus Deutschmann

Wir entwickeln uns weiter und die neuen Mauern bezeugen unseren Drang unsere Stadt ebenso weiterzuentwickeln. Unweit der Kunstmeile Krems am Campus Krems wird momentan die Karl Landsteiner Universität aus dem Boden gebaut - auch hier entsteht ein Zentrum: Bildung und Wissenschaft. Für mich ist nichts naheliegender als Bildung, Wissenschaft und Kunst zu verbinden!

Die neue Architektur, das sich verändernde Stadtbild und die Ungewissheit was dies alles mit sich bringt, verunsichert bestimmt den einen oder die andere. Allerdings sind wir gemeinsam im Aufbruch um neues zu erforschen, Wege einzuschlagen, die vor uns noch niemand gegangen ist und gleichzeitig Traditionen zu bewahren. Das neue Haus der Kunst zeigt neben zeitgenössischen Positionen, die großen Namen der österreichischen Kunstgeschichte aus dem 19., 20. und 21. Jahrhundert: Kokoschka, Schiele, Wisinger-Florian oder Wurm.

Erwin Wurm, Ärgerbeulen, 2007
Land Niederösterreich, Landessammlungen Niederösterreich
Foto: Rita Newman
© Bildrecht, Wien, 2015

Ich bin gespannt. Und ihr dürft gespannt sein...

Die Stadt Krems und die Kunstmeile Krems bieten am Samstag, 25. April von 9.00 bis 17.00 Uhr im Kunstraum Stein, Minoritenplatz 4 die Möglichkeit zur Information über den Neubau und stellen die Entwürfe, der in die Endrunde gekommenen Architekturen aus. Weitere Informationen findet ihr hier



#gothere 12: explore the experiments of donaufestival

I find myself to get tickets to donaufestival for the 7th time. I attended school in Krems when finally something really fantastic hit the town: the idea of donaufestival was born. Unfortunately I was too young to attend the first 4 festival seasons but eventually when Peaches and Amanda Palmer (Dresden Dolls) found their way to Krems, I was right there at Halle 1, next to Stadtpark Krems. Two weekends from now will be full of experiments of musicians, artists, performances, gigs and interactions! You will be amazed!

Let the games beginn...

This year's festival themed "Undefined Arts" deals with rebuilding the world in a redefined, new and very inspiring way. Thomas Zierhofer-Kin, director and connector leads the visitors through a variety of possibilities of a rebuilt world and offers different point of views. I suggest to take a glance at the program and join in for some awesome and extraordinary shows. My 3 recommendations for the first weekend, starting Friday, April 24 :) 

 Friday, April 24: Ben Frost A U R O R A W / MFO 

Born in Australia, living in Iceland, Ben Frost presents his new album "A U R O R A" together with visual artist Marcel Weber at donaufestival. His former albums, including Steel Wound (2003), Theory of Machines (2007) and BY THE THROAT (2009) combine minimalistic sounds with intensely structured sound art and electronic music, focused on fierce and melody. Collaborating with other artists and musicians, like Brian Eno since 2010 (Rolex Mentor and Protegé program) reveals new albums, new directions and new sounds. Experience Ben Frost at Stadtsaal, 11.30 p.m.


Ben Frost
Ben Frost © Börkur Sigthorsson 


Saturday, April 25: Claudia Bosse / theatercombinat a first step to IDEAL PARADISE

Director Claudia Bosse opens in the installation and performance "a first step to IDEAL PARADISE" possibilities to interact with viewers, with citizens of our world. She wants to offer a new world order to rethink rituals and political instincts. There is no stage because all of us will be on stage, interacting with the sculptures and objects built into the room. Experience Claudia Bosse and theatercombinat at Atelier Kunstmeile Krems, 7 p.m.


Sunday, April 26: Xylouris White

George Xylouris and Jim White fuse traditional Greek instrumentals with Postrock drums and offer new interpretations of Klezmer, Folk and Blugrass sounds! Experience Xylouris White at Stadtsaal, 8 p.m. 



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