Nach dem letzten Beer-Dinner 2014 entschlossen Judith und ich uns zur zweiten Auflage mit einer nicht weniger spannenden Gästeschar, die sich nun nicht nur mit Bierbegleitung sondern auch mit Wein zum Essen auseinandersetzen durfte.
Weniger entspannt als vielmehr angespannt verliefen die Vorbereitungen diesmal. Wir waren doch beide sehr nervös: wird es wieder so klappen wie beim letzten Mal? Wird das Essen schmecken? Und die Frage aller Fragen: werden wir rechtzeitig fertig werden?
Mittlerweile habe ich es kapiert. Wein, Bier, Kaffee oder sogar Wasser: jedes Getränk hat seine Berechtigung für witzigen, manchmal schon sehr absurden Fachjargon. Aber gerade vom Vienna Coffee Festival - noch etwas koffeingesteuert - heim kehrend, bin ich überrascht, wie alternativ und klein das Publikum rund um das Wiener Traditionsgetränk dann doch ist. 7.000 Besucher an nur drei Tagen, nicht wenig, aber dennoch, im Vergleich mit der Ferienmesse oder der Salzburger Gast, ist das Kaffeefestival auf Nischenbesucher ausgelegt.
Die Ottakringer Brauerei zwingt sich als Veranstaltungsort fast auf. Verschiedene Etagen, Fabrikshallen-Flair und der Mut zum Experiment bringen das Festival in eine wahnsinnig angenehme Atmosphäre. Die an die Wand projizierten ornamentalen Bilder unterstützen das wohlige Gefühl. Genauso wie der herrliche Geruch nach Kaffee überall.
Kaffee ist nicht gleich Kaffee.
Ich lasse mich also ein auf ein Produkt, das aus meinem täglichen Leben nicht wegzudenken ist. Woher kommt es? Wo wächst es? Auf welchem Terroir? Wie ist die Beschaffenheit? Das Klima? Wie war der letzte "Jahrgang"? Wo wurde wie geröstet? Und: was passiert mit dem Endprodukt - mit Kuhmilch, mit Soja, als Filter oder Espresso?
Beim Kaffee geht es letztendlich um den Genuss, der den Konsumenten zufrieden stellt. Oder wach macht. Oder gemütlich zurück lehnen lässt. Der Genuss steht im Vordergrund. Allerdings will ich wissen woher ein Produkt kommt, wie die Menschen behandelt werden, die in dieser Firma arbeiten und wie sie mit dem Produkt umgehen. Ich möchte wissen, ob Pestizide verwendet werden, wie gearbeitet wird und wer den Kaffee importiert. Ist es ein Großhandel, der tendenziell kleinbäuerliche Strukturen ausnutzt und ausbeutet? Oder wie funktioniert das eigentlich mit dem Kaffee? Einen guten Überblick schafft der Fairtrade-Stand, wo du dich über den Kaffeemarkt informieren kannst. Ein weiterer Weg mehr zu erfahren ist, wenn du dich direkt an die Stände der Kaffee-Aficionados begibst. Dort triffst du auf ImporteurInnen, RösterInnen, Baristi und Latte Art KünstlerInnen. Sie sind Freaks.
Aber ich gebe ganz ehrlich zu. Ich liebe diese Kaffee-Freaks. Sie geben dir Auskunft über jedes kleine Detail. Wie der Kaffee schmeckt. Ob du ihn heiß oder eher abgekühlt trinken sollst. Das Vienna Coffee Festival gibt dir auf jeden Fall die Möglichkeit viele Unklarheiten auszumerzen. Fragen stellen gilt hier noch als angebracht. Selbst wenn Fachsimple zurück kommt, macht es Spaß sich auf das richtige Riechen und Schmecken einzulassen. War das gerade Limette? Nein, Mandarine. Aber immerhin, ich habe eine Zitrusfrucht erkannt, die meine Geschmacksnerven im Kaffee verorten.
Das Vienna Coffee Festival fand vom 15.-18. Jänner 2016 zum zweiten Mal statt. Wiederholung, bitte. Eventuell gibt's das Coffeefest Austria im Mai wieder, das wäre schön. Und ich muss nicht bis nächstes Jahr warten um meine Kaffeenerven weiter zu schulen.
"Ich habe mein Leben immer so gelebt, dass ich auch zufrieden wäre, wenn es morgen vorbei wäre." Josef Zotter
Was mache ich an einem Sonntagnachmittag in Wien? Meine Jahreskarte im Kunsthistorischen Museum Wien läuft bald ab. Es ist nebelig. Und ich habe Lust mich vom großen Schlachtschiff der Kunst schlucken zu lassen, um inspiriert und hoch motiviert wieder raus zu gehen. Neben der ständigen Sammlung von Italien bis in die Niederlande, der Kunstkammer und dem Münzkabinett, begleiten Sonderausstellungen mit Zeitgenossen die historischen Räume. Leider war mir nicht bewusst, dass die Ausstellung Joseph Cornell am letzten Tag überfüllt ist. Sonderausstellungen neigen dazu besonders dann aus allen Nähten zu platzen. Erst wollte ich mich konzentrieren, mich hinter dem Besucher vor mir anstellen, die nächste Besucherin im Rücken zu haben und mich auf ein Tempo der anderen einzustellen.
Nein, dachte ich mir, das Museum ist heute nur für mich da.
Ich gebe die Geschwindigkeit vor. Und die ist langsam an einem Sonntag. Nun, ich höre mich für dich wohl etwas eigensinnig an, aber während ich an der Rückseite der Vitrinen von Joseph Cornell Besucher wie Werke von der "falschen" Seite betrachtete - die einen sah ich durch das Glas und die anderen (ergo die Kunstwerke) von der verkehrten Seite, nämlich von hinten - entschloss ich mich zu den Breughels und Rubens' zu gehen. Dort saß ich womöglich eine halbe Stunde einfach nur vor einem großformatigen Tafelbild und dachte. Oder besser: ich schaute.
Wunderbar, niemand ist hier in der Antikensammlung, wo ich mich suchend nach den Lebensmasken um, die zur Ausstellung "Feiert das Leben!" in Kooperation mit der Caritas der Erzdiözese Wien erstellt wurden. Persönlichkeiten aus dem öffentlichen Leben erklärten sich bereit in Anlehnung an die antiken Totenmasken Lebensmasken von sich abnehmen zu lassen. Ein eindrucksvoll gestalteter Film direkt im Ausstellungsraum gibt jedem und jeder der zehn Personen circa eine Minute Zeit sich zum Thema Tod zu äußern. Ganz ungeschminkt wird ihnen da auch blaue, orange oder rosa Paste ins Gesicht geschmiert und ein Gipsabguss von der eingedickten Paste (ich weiß die Fachausdrücke dafür nicht) genommen. Barbara Coudenhove-Kalergi, Christiane Hörbiger, Karl Markovics, Robert Menasse, Cornelius Obonya, Arnulf Rainer, Barbara Stöckl, Michael Landau und Josef Zotter ließen Lebensmasken von sich herstellen und standen Rede und Antwort: Was bleibt von uns wenn wir gehen?
KünstlerInnen gestalten
Neben den zeitgenössischen Persönlichkeiten spielten Künstlerinnen und Künstler eine maßgebliche Rolle für die Gestaltung der Lebensmasken: Daniel Knorr, Erik van Lieshout, Teresa Margolles, Arnulf Rainer, Hans Schabus, Hubert Scheibl, Deborah Sengl, Daniel Spoerri, Kader Attia und Nives Widauer machten sich Gedanken zur Präsentation. Am spannendsten fand ich Nives Widauers Bearbeitung von Cornelius Obonyas Abguss, der inmitten der römischen Ansammlung von Köpfen als zeitgenössisches Objekt platziert wurde.
Witzig, dass ich durch die Antiken und die Ägyptische Sammlung mit einem ganz veränderten Blick ging. Ich war nicht auf der Suche nach einem bestimmten Objekt der Sammlung, ich sah mich ständig um: entdecke ich irgendwo eine Maske? Wie eine Rätselrallye, in der ich eine versteckte Botschaft finden sollte, um am Ende eine Lösung herauszufinden.
Wie stehe ich zum Tod? Die Lösung, die ich erhielt war ernüchternd und etwas deprimierend - passend zum Nebel - denn aus zehn Kommentaren zum Tod und zehn künstlerisch gestalteten Masken wurde ich nicht schlau. Zumindest nicht soweit um den Tod für mich bestimmen zu können. Du bist genauso damit konfrontiert wie ich. Ich halte es wie Josef Zotter. Wenn ich morgen sterbe, möchte ich nichts auf die lange Bank geschoben haben. Ich will zufrieden sterben. Live a happy life. Smile.
bis 3. April 2016
Antikensammlung
Kunsthistorisches Museum Wien
Hochparterre
Maria Theresien-Platz, 1010 Wien
Ein Jahr nach den Anschlägen auf die Redaktion des Satiremagazins Charlie Hebdo stellt Regisseur Wolfgang Peschl die Frage nach den Grenzen der künstlerischen Freiheit in einer Dokumentation. Noch bis Montag, 18. Jänner 2016 in der ORF TV Thek verfügbar.
"Eigentlich gehts ums Denken. Was wir nie aufhören dürfen zu tun unter jeder Zensur unter jedem Druck unter jeder gesellschaftlichen Richtung, wir dürfen nie aufhören zu denken. Und die Dinge zu denken, dieses Denken zu nützen, Denken bedeutet Freiheit und Freiheit ist auch anstrengend. Immer wieder Denken und Infrage stellen und die Sachen von verschiedenen Seiten betrachten." Barbara Yelin
Karikatur, verstehen und vermitteln.
Als Kunstvermittlerin sehe ich mich beauftragt zwischen Museumsbesucherinnen wie Betrachtern von Karikaturen und der satirischen Kunst Verständnis zu erzeugen. Dabei geht es nicht um Gefallen. Denn bekanntlich sind Geschmäcker verschieden. Dass Satire und Karikatur anstößig oder provokant sein kann, erlebe ich in meinem Beruf sehr oft. Wenn aus Schmunzeln ein Stirnrunzeln wird oder sich jemand angegriffen fühlt. Bösartig? Nein, auf den Punkt gebracht. Wie gehe ich damit um, wenn meinem Gegenüber plötzlich das Lachen im Hals stecken bleibt? Und wie reagiere ich, wenn Jugendliche mich nach den Anschlägen fragen?
Was darf Karikatur?
Ich stelle mir diese Frage sehr oft selbst - genauso wie die Dokumentation die Frage nach den Grenzen der künstlerischen Freiheit stellt. Gerhard Haderer meint zum Beispiel, dass es ihm nicht mehr reiche an der Oberfläche zu kratzen. Tiefer gehende Skurrilität freizulegen sein Anliegen. Auch für mich erscheint das in die Tiefe Gehen spannend zu sein. Dabei reicht es mir nicht im Museum von einem Bild zum nächsten zu laufen, kurze Einblicke zu geben, eine Biografie auswendig aufsagen zu können, sondern mir geht es darum Zusammenhänge zu erkennen, Verknüpfungen herzustellen und Verbindungen zu hinterfragen. Es geht mir ums Denken. Egal mit wem ich durch Ausstellungen gehe - jung, alt, groß, klein, dick, dünn, hässlich, schick, reich, arm - versuche ich auf den jeweiligen Menschen einzugehen, der vor mir steht, der sich mit den satirischen Bildern auseinandersetzen möchte. Dabei stelle ich meist schon anfangs klar, dass Karikatur alles darf. Niemand wird persönlich angegriffen, aber wir dürfen alle nachdenken. Eine gute Möglichkeit sich näher über Karikatur zu unterhalten, in den Dialog zu kommen und Bildkompositionen kritisch zu hinterfragen, bietet ein neues Format im Karikaturmuseum Krems, das ab Februar für Schulen konzipiert wurde. Karikatur gehört hinterfragt! eröffnet Schülerinnen und Schülern Sujets genau zu betrachten und vor allem zu analysieren sowie in der Kleingruppe zu besprechen: Woran erinnert mich dieses Bild? Gibt es Referenzen, die ich kenne? Woher kommt Karikatur überhaupt? Welche Karikaturen sind nicht mein Geschmack und wieso? Fühle ich mich angegriffen, provoziert oder belustigt? Welche Gefühle rufen Karikaturen von verschiedenen Karikaturisten bei mir hervor?
Obwohl ich meine, dass du Karikaturen nicht persönlich nehmen sollst, sind sie doch ein Herzstück unserer Gesellschaft. Sie geben nicht nur Einblick in Probleme, Krisen und politische (Fehl-)Entscheidungen, sondern prüfen auch den einzelnen Menschen, seinen Typen und die diversen Charaktere. Wenn sich jemand von euch schon bei Manfred Deix umgesehen hat, wird merken, dass jeder von uns zu einem größeren oder kleineren Teil vertreten ist.
Denken hilft.
Angst ist auf jeden Fall, meiner Meinung nach, nicht der richtige Weg. Genauso sehen dies die Karikaturisten und Zeichnerinnen, die sich in der Dokumentation äußern. Lachen wir doch über uns, und auch über politische Situationen, die uns zwar traurig stimmen und bedrücken. Aber wir gehen diesen Problemen somit nicht aus dem Weg, sondern auf sie ein. Hinterfragen und nachdenken sind zwei wichtige Tools, die ich gerne anwende um in einer Ausstellung zu vermitteln, zu erklären und um AHA-Erlebnisse zu erzielen.
Was tun andere Museen?
Nachträglich werde ich auch in den anderen Museen für Bildsatire und Cartoon in Deutschland und der Schweiz recherchieren. Auf meinem Radar stehen das Caricatura Museum in Frankfurt, das Wilhelm Busch Museum in Hannover und das Cartoonmuseum in Basel.
Ab Februar 2016 Karikatur gehört hinterfragt! für Schulklassen buchbar. www.karikaturmuseum.at
Steiner Landstraße 3
3500 Krems
Wieso? Nach Weihnachts- und Silvesterschlemmerei musste ich ein paar Tage Abstand von Schokolade, Keksen, Alkohol und anderen genüsslichen Sünden nehmen. Auf verschiedenen Blogs wurde ich inspiriert mich durch eine Detoxphase zu reinigen. Detox ist nur das schönere, weil Englische, Wort für Entgiftung. Angewendet wird der Begriff übrigens auch im medizinischen Bereich des Drogen- und Alkoholentzugs.
a period when you stop taking unhealthy or harmful foods, drinks, or drugs into your body for a period of time, in order to improve your health (Quelle: Cambridge English Dictionary Online)
Besonders angesprochen hat mich der ehrliche und hilfreiche Blogbeitrag von Friede, Freude & Eierkuchen. Voller Energie spricht Jenni von 10 Tagen, die mir helfen werden wieder Verantwortung über meine Gesundheit zu übernehmen, mich mehr um meinen Körper zu kümmern. Nach den Keksen ist das wirklich wohltuend. Schon einmal für die Augen und Ohren.
Brav kaufe ich also ein: Feldsalat, Leinsamenschrot, Äpfel, Avocado, Birne, Detox-Tee (es reicht feiner Kräutertee, z.B. Pfefferminz oder Brennnessel), Babyspinat, Bananen, uvm. Vorerst glaube ich an meine 10 Tage, die ich durchhalten werde. Allerdings wird mir schnell klar, dass ich dies nicht halten werde. Nicht, weil ich mental ("Schokolade, Schokolade, Schokolade") nicht soweit wäre mich ausschließlichen von vitamin- und ballaststoffreicher Kost zu ernähren, sondern weil sich da und dort dann wieder ein Termin einschleicht gut Essen zu gehen (The Brickmakers, ich komme!).
Auf fünf Tage - Wochentage - habe ich mich nun geeinigt. Mit mir selbst. Noch dazu sind es Urlaubstage, sprich, ich werde ganz sicher in Versuchung geraten außerhalb meines mir selbst festgesteckten Rahmens zu sündigen. Aber Versuchung ist erlaubt. Ich werde nicht meinen kompletten Flüssigspeiseplan hier offen legen, das wäre langweilig und um ehrlich zu sein, habe ich ein wenig den Überblick verloren, was ich an welchem Tag zu mir genommen habe.
Tag 1 war easy für mich. Ein Montag, der viele von uns wieder zurück ins Büro schickt, die sich wohl Folgendes denken (siehe Bild). In den Mixer kamen Feldsalat, Leinsamenschrot, eine halbe Avocado, eine Birne und ein paar Spritzer Zitronensaft. Happy Breakfast! Zugegeben, mit Frühstück hatte mein um 13.30 Uhr eingenommenes Getränk, auch Smoothie genannt, nichts mehr zu tun. Und es hielt an. Freude!
Ein erstes Einschränkungsgefühl empfand ich am Tag 2, als ich abends mit einer Freundin unterwegs war. Nein, ich nehme das Getränk ohne Alkohol, danke. Ja, ich bleibe dabei. Willst du kosten? Nein, danke. Dabei entging mir ein wunderbar aussehender Rosé, den ich durchaus gerne gekostet hätte. Wäre da nicht mein Projekt. Der darauffolgende Feiertagsmittwoch fühlte sich an wie eine mittlere Katastrophe. Die Heiligen Drei Könige brachten in diesem Jahr meine Drei Besten Freundinnen und mich zusammen zum Mittagessen. Nach meinem Morgensmoothie (gibt es dafür ein deutsches Wort, und nein, Früchtecocktail gilt nicht!) bereite ich mich langsam seelisch auf das Tal der heutigen Versuchungen vor: Kekse, selbst gebacken, wunderbar dekoriert, in Hülle und Fülle vorhanden. Ein Gläschen Sekt? Nein, du weißt ja, ich mach das Detox-Ding. Ich nehme Wasser. Naturschnitzel mit Reis, nein danke. Ich entscheide mich für die pürierte Kürbis-Gemüse-Suppe. Willst du kosten? Nein, danke. Kaffee? Nein, dürfte ich Kräutertee haben?
Und die Kekse, die wunderbaren Kekse standen die ganze Zeit vor meinen Augen. Ich flirtete wild. Sehr wild. Sogar mit einem flambierten Vanillekipferl. Ich hätte es genommen! Aber ich habe nicht. Tag 3, in your face!
Ganz ehrlich? Tag 4 und Tag 5 liefen spielerisch. Ich hatte sicherheitshalber dann doch ein paar Nüsse gekauft, um aufkommendem Hunger zwischendurch entgegenzuwirken. Außerdem wirkt sich mein Neujahrsdetoxprogramm sehr positiv auf mein Trinkverhalten aus: ich trinke Tee und Wasser in Hülle und Fülle. Das fühlt sich besonders gut an, denn ich neige dazu zu wenig Flüssigkeit zu mir zu nehmen. Aufgrund einer kleinen Erkältung, die sich in mir breit macht - ich hätte mich dienstags nach dem Schwimmen nicht in der Kälte aufhalten sollen - entscheide ich mich gegen Ausdauersport, obwohl ich am Laufen dran bleiben wollte. Nächste Woche. Montag ist ein guter Tag.
Happy Weekend, Leute!
Genieß dein Wochenende. Meines wird anti-alkoholisch und gemüsereich sein. Auch wenn mein Detoxplan hiermit zu Ende ist. Es hat Spaß gemacht! Ich hoffe meine Freundin Lea hatte auch ihren daran! Ich freue mich auf deinen Erfahrungsbericht.
Die letzten Wochen verbrachte ich sehr viel in der Hauptstadt. Wieso? Mein Lebensmittelpunkt verschiebt sich wieder etwas und somit freue ich mich auf neue Herausforderungen in der Großstadt. Nachdem ich Krems zwei Jahre sehr genau unter die Lupe genommen habe und dabei viele Menschen kennengelernt habe, die ich nicht missen möchte. Großartig, wenn Wien und Krems dann plötzlich eine unvermutete Verbindung bekommen. Wenn zum Beispiel meine Freundin, die fanatische Kaffeekennerin und seit Mitte 2015 auch Rösterin im Kaffee Campus Krems, Doris Karl ihren Kaffee im hippen Salon Plafond im Wiener MAK anbietet.
Wusstet ihr schon, dass unser toller Kaffe von unserer Freundin Doris Karl kommt. Sie röstet im Kaffee Campus Krems. Der geht immer ... <3
Posted by Salonplafond on Dienstag, 29. Dezember 2015
Du weißt, was jetzt kommt? Natürlich haben Doris und ich, gemeinsam mit der Bier- und Getränkebloggerin Judith, the newest shit in town (oder fast!) einen Besuch abgestattet. Nicht nur um den bekannten Kaffee zu kosten, sondern auch die Brotkreationen zu versuchen. Die imperialen Räumlichkeiten gehören - mit einer Verbindungstür zum MAK Design Shop sicher gestellt - zum MAK Museum für Angewandte Kunst, wo momentan Stefan Sagmeisters The Happy Show Besucherinnen und Besucher Lachen ins Gesicht zaubert. Tim Mälzer hat mit Barbara und Peter Eichberger dort die Pacht im November 2015 übernommen.
Ich fühle mich wohl, während ich vom eher unspektakulären Eingang die Treppen zum Salon hinaufsteige. Willkommen geheißen werde ich gleich vom Filmplakat "Das große Fressen", das wohl direkt auf die lange Tafel verweist, die zum Gustieren einlädt. Süße Kuchen, die wunderbaren Brote und farbenfrohen Salate präsentieren sich den Gästen ganz unvermittelt. Was davon will ich nun? Ich gehe langsam vorbei und schaue mich gleichzeitig um. Nicht mehr nobel, sondern hip. "Hoppala" steht mit schwarzen Pinselstrichen an einer der Leinwände die an den Wänden neben den Fenstern lehnen.
Nach einem Kaffee (Espresso Macchiato) - das Servicepersonal sollte sich noch einmal anschauen, welche verschiedenen Kaffeezubereitungsmöglichkeiten es gibt - lächelt mich das Brot, mit Avocado, Grana und Schnittlauch besonders an und ich entscheide mich letztendlich auch dafür. Meine Begleitungen kosten Beef Tatare Brot und Karotten Frischkäse Brot sowie eine kleine Salatvariation, die liebevoll angerichtet zum Tisch gebracht wird. Ich muss zugeben: yummy! Leider konnte ich die neue Hauptspeisenkarte nicht durchprobieren - neben Pulled Pork Burger auch noch andere Köstlichkeiten für den größeren Hunger - die an mir vorbeigetragenen Teller mit Linguine sehen durchaus hervorragend aus.
Salon Plafond, also. Überraschend positiv ist die Preisgestaltung im Salon angelegt. Ich empfehle dir dort bei kleinem Hunger oder zum Aufwärmen vorbei zu schauen. Und danach einen Abstecher in den MAK Design Shop zu machen. Diese Gläser sind nämlich mehr als classy. Hip, hip, hurra!
Vor einiger Zeit habe ich mir Gedanken darüber gemacht, welche aktuellen oder schon länger herausgebrachten Songs mich inspirieren und wie sich mich beeinflussen. to be continued: die Playlist meines Lebens beinhaltet Gute-Laune-Songs, Lyrics, die mich zum Weinen aber auch zum Lachen bringen und vor allem Lieder, die mich daran erinnern, warum ich Musik brauche.
Für 2016 habe ich mir keine Vorsätze vorgenommen. Zumindest werde ich sie nicht in diesem Jahr vollenden können. Ich habe keine Liste, die ich abhake, die ich mir Mitte des Jahres ansehe und sage: Wow, das habe ich alles schon geschafft!
Oder: Shit, das werde ich wohl doch nicht so wie gedacht über die Bühne bringen.
Ich habe mir Ziele für ein angenehmeres, emotionaleres, intensiveres und vor allem positiv unruhigeres Leben gesteckt. Dabei spielen mir wichtige Menschen natürlich eine Hauptrolle. Aber gute Musik begleitet mich mein Leben lang, gemeinsam mit den richtigen Videos und Texten lässt Musik mich aufleben, aufstehen und gleichzeitig darf ich mich fallen lassen. Musik fängt mich auf.
Besonders ein bestimmter Song begleitet mich seit einiger Zeit sehr intensiv, den ich nun mit dir teilen möchte, weil ich erst vor Kurzem das faszinierende Video dazu gesehen habe. Dazu muss ich sagen, dass ich Tanz liebe. Die Überblendungen von Körpern und Landschaft, von Erde und Leben, von Personen und Umwelt, erreichen bei mir ein unglaubliches Hochgefühl.
Filous - How Hard I Try feat. James Hersey (hier zum Download)
Erinnerst du dich an mein Frühstücks Pop Up? Morgensonne hieß das Baby, das im Wirtshaus in meinem Heimatort sonntäglich für ein ganzes Jahr stattfand. Den ersten Jänner begann ich ebenso dort. Allerdings als Gast.
Da hat sich der Küchenchef aber ganz schön ins Zeug gelegt. Denn das große Buffet im Saal des alten Wirtshauses spielt alle Stücke. Mein Vorsatz - auch wenn ich grundsätzlich keine Jahresvorsätze mache, steht dieser wie ein ungeschriebenes Gesetz über mir - ein bisschen auf meinen Körper zu achten und bewusster auf das was ich esse zu achten, ist schon beim Betreten des Saales gebrochen. Das Frühstücksbuffet inkludiert nicht nur All-Time-Classics wie Joghurt, Müsli, Marmelade, Butter, Schinken und Käse (verschiedenster Art). Eierspeis', gebratener Speck, Minibratwürstel, frisches Gebäck und eine großartige Schafkäseterrine locken mich. Frischer Filterkaffee, dazu ein Gläschen Sekt des Bio-Weinguts Mehofer und ich bin eigentlich gesättigt.
Eigentlich. Aber da raucht doch Suppe mit dreierlei Einlagen (Bröselknödel, Frittaten, Schöberl). Oder wie wär's mit Vorspeisen? Smoked Salmon, Roast Beef... yummy. Ich werde wohl nicht alles kosten können. Denn dahinter erspähe ich die Nachspeisen: das letzte Tiramisu im Glas ist meins! Für die anderen Gäste bleiben Schokomousse und Topfencreme, oder sie lassen sich vom Schokobrunnen verführen.
Im Hintergrund spielen die Wiener Philharmoniker live (auf der Leinwand) das Neujahrskonzert für mich. Herz, was willst du mehr?
Oh, da war doch etwas. Brunch, die Zusammenführung von Breakfast und Lunch, inkludiert natürlich auch ein gemütliches, warmes Mittagessen. Zur Wahl stellen Küchenchef Andi Santner und sein Team Zander, Tafelspitz, Rindsroulade oder Hendelflügerl mit Kartoffeln, Gemüse, Risipisi uvm.
Ich bin voll. Zu voll? Nein, das Tiramisu hatte ich mich doch noch geschnappt. Das geht noch. Und vielleicht noch eine mit Schokolade überzogene Banane. Das musste sein. So geht Frühstück, für mein nächstes Pop Up Projekt sollte ich mir das merken...
Wie in sehr vielen Blogs, die ich kenne, passieren momentan komische Dinge. Ausblicke werden geschrieben, Listen gemacht und Überlegungen veröffentlicht was im Jahr 2015 passiert ist. Auf Instagram posten die User Collagen ihrer vergangenen Lieblingsfotos, auf Facebook werden die vorgeschlagenen Jahresvideos dann doch online gestellt und geteilt und die beliebtesten Blogbeiträge 2015 verlinken im letzten Beitrag des Jahres die interessantesten Punkte.
Ich halte mich kurz. Und dennoch sehe ich 2016 als Jahr meiner Chancen, die ich ergreifen kann. Als Jahr voll mit neuen Ideen, die ich umsetzen will. Bis August 2015 schrieb ich sehr regelmäßig als diekremserin in meinen Blog, und musste aufgrund von beruflichen Umstellungen mich ein wenig zurücknehmen, konnte nicht mehr so kreativ sein, war in meinen Ideen eingeschränkt und der Schreibfluss stockte regelrecht. Ein neuer Blog wurde geschaffen (travelwithlucie), der dem aber keine Abhilfe schaffte. Zum Thema Flaute beim Schreiben möchte ich zukünftig Beiträge kreieren, die einerseits Unterstützung bei der Ideenfindung bieten und andererseits Handwerkszeug zum tatsächlichen Schaffen von Texten liefern.
diekremserin bekommt den kleinen Untertitel on the go, wie das auch das San Francisco Museum of Modern Art (SFMOMA) macht, da aufgrund des Umbaus in der Stadt und im Bundesstaat unterwegs ist. Das Flugzeug am Beginn des Schriftzugs deutet darauf hin, dass auch hier Reiseberichte nun willkommen sind, das sich das Format weg von der Stadt Krems hinzu breiteren Themen richtet: Kulturbesuche auf Reisen, Rezensionen von Reisebüchern/Reiseführern, persönliche Einblicke in Länder und Städte sowie Krems und Wien als Knotenpunkte meines kulturellen und kulinarischen Lebens.
Eine Beschreibung der Neuausrichtung findest du bei Girl on the Go. Außerdem versuche ich eine komische Liste zu führen - oh du heilige Bucket List! - die bei Where to liegt. Dort sammle ich diverse Links zum Thema Reisen (Wo war ich, wo will ich hin, was fasziniert mich). Die nächsten Beiträge betreffen wohl meinen Besuch im MAK in der Happy Show von Stefan Sagmeister und den MAK Design Shop - was zum Teufel gibt's dort Neues? und der Kaffee Campus Krems wird näher unter die Lupe genommen.
Zu den Highlights des nun fast schon vergangenen Jahres 2015 zähle ich die fantastischen Reisen nach Griechenland, Rom und Frankreich. Weniger Zeit verbrachte ich in Linz, Wien, Brixen und Irland. Eine Verbeugung vor meinen fantastischen Reisebegleitungen, die mir die Augen öffneten und mir die Städte und Länder von einer anderen Seite zeigen konnten. Danke!
Die letzten zwei Jahre mit euch waren bombastisch. Ich hätte nicht gedacht, dass Geschichten rund um Krems und meine Leidenschaft zur Stadt euch so begeistern können und wir gemeinsam so schöne Feste (Krems unter freiem Himmel I, II & III) erleben.
Vielen Dank!
Dies ist ein kleiner Abschied von mir als diekremserin (Blog, Facebook, Instagram, Twitter, Pinterest) und gleichzeitig ein großes Hallo von einer anderen Dimension. Wie ihr bemerkt habt, hat sich mein Blog in der letzten Zeit etwas verlagert, etwas weg von Krems hin zu neuen Interessen: meinen Reisen, die ich intensiv und sehr aktiv plane und dann auch lebe. Hier auf diekremserin.blogspot.co.at erzählte ich euch von Rom, Corfu, Bordeaux und weiter zurück liegenden Reisen.
Travel with Lucie, ein Blog für Träumer und immer (wieder) Reisende...
Folgt mir auf meinen Reisen via TRAVEL WITH LUCIE - wo habe ich welche Sehenswürdigkeit entdeckt? Wie war das nochmal mit dem Wein in Bordeaux? Und welche hinreißenden Fotos habt ihr im letzten Urlaub gemacht? Außerdem lasse ich auch immer wieder kritische Stimmen einfließen im Hinblick auf ökologisches Reisen, Slow Traveling und dem Wanderboom,...
Ich freue mich auf viele inspirierende Stunden mit euch, auf nachdenkliche Reisebeschreibungen und die gigantische Schönheit, die unsere Welt bietet.
Bei Zitronentartelette und Café Creme in der Les Pains d'Alfredo lasse ich meinen 2,5 stündigen Besuch im Stadtmuseum Musée d'Aquitaine in Bordeaux Revue passieren. Von der ersten Sekunde ließ mich die Geschichte der Stadt nicht los: wie ein spannendes Buch, das mich wach hält um Seite für Seite mehr zu erfahren, näheres kennen zu lernen und einen neuen Blickpunkt zu beziehen.
"Starten Sie hier links in der Steinzeit,...", erklärt mir die Dame am Ticketschalter freundlich, grinst über mein laienhaftes Französisch und ist gleichzeitig ganz froh, dass sie sich nicht ihrem Amateurenglisch bedienen muss. "Na gut, in die Steinzeit, ab mit mir!", denke ich und stelle mich auf einen kurzen Besuch im Stadt- und Regionalmuseum ein. Schließlich kenne ich schon einige Museen dieser Liga, die mich einmal mehr, einmal weniger begeisterten.
Nachdem ich über den linken Eingang die riesige Eingangshalle des Musée d'Aquitaine direkt in die Ausstellung verließ, geschah es um mich: neolithische Speerspitzen, Fotos der Ausgrabungsorte in der Dordogne und grenzgeniale Videos zum Thema Stein- und Holzbearbeitung. Wie sieht ein Skelett eines neolithischen Menschen im Gegensatz zu unserer Grundstruktur aus? Welche Farben wurden in den Höhlen von Lascaux und Rouffignac verwendet und wie konnten diese hergestellt werden? All das und vieles andere präsentiert das Museum auf sehr anschauliche Weise: da kommt tatsächlich der Felsen aus der Grotte du Lascaux aus der Wand und imitiert mit abgedunkeltem Licht, wie es denn in so einer Höhle aussehen könnte. Dahinter gibt eine große Rolle Papier inkl. Bleistifte Platz selbst kreativ zu werden. Zeichne Tiere, die in Lascaux am Felsen sein könnten!
Übergehend in die römische Geschichte von Bordeaux, setze ich mich auf ein Bänkchen und beobachte die anderen Museumsbesucher von jung bis alt. Besonders eine Mutter mit ihrer etwa 8-jährigen Tochter fällt mir auf: mit großer Neugier und vielen Fragen gehen die beiden von Vitrine zu Vitrine, betrachten das große Mosaik aus einem römischen Haus und sind eindeutig auf der Suche nach einem bestimmten Ausstellungsstück. "Ah! J'ai trouvé! - Ich hab's gefunden!", flüstert die Kleine freudig und zückt ihren Bleistift und ein weißes Heftchen, wo sie ihren Fund gezielt einträgt. Und weiter geht's!
Ich erkundige mich beim nächsten Zusammentreffen über das Heftchen und werfe einen Blick hinein. "Ces objets-là!" bedient sich mit 10 Rätselfragen der permanenten Sammlung des Museums und führt Kinder ab ca. 7 Jahren spielerisch durch die Geschichte der Stadt Bordeaux. Wirre Labyrinthe müssen beschritten, römische Säulenformen nachgezeichnet oder ozeanische Masken vervollständigt werden. Während des gesamten Ausstellungsbesuchs, der sich in die zwei tagesfüllende Etagen (Steinzeit bis ca. 1600 im Erdgeschoss und im 1. Stock Ancient Regime, Imperialismus, Französische Revolution bis heute) unterteilt, höre ich von keinem einzigen Kind Gejammer oder ein "Mir ist fad!" und auch ich bin 2,5 Stunden mehr als beschäftigt.
Leider sperrt das Museum um 18.00 Uhr und ich kann mich nicht mehr länger aufhalten - ein 2. Besuch ist unbedingt angebracht, besonders um auf die jüngere Geschichte und Aufarbeitung des Sklavenhandels während des Imperialismus einzugehen, der ebenso anschaulich und eindrücklich wie alle anderen Räume des Museums aufbereitet ist.
Zwischenlandung.
Mitten im Sommer, Paris. "So schrecklich heiß...", denk ich mir schon vorab, besinne mich dann aber. Es geht um einen halben Tag. Ich komme an und darf mich, vom Gepäck entledigt einen Tag in der Stadt der Liebe herumtreiben. Ich bin nicht das erste Mal dort.
Allerdings war das letzte Mal im Winter.
Louvre? Nein.
Tour d'Eiffel? Nein.
Arc de Triomphe? Non.
Kurz habe ich überlegt hier zuzuschlagen. Wer kann schon einer Free Tour durch Paris widerstehen. Allerdings muss ich an meinem ersten Urlaubstag gar nichts. Auch nicht die Notre Dame sehen. Selbst wenn ich in Paris bin.
Flanieren? Oui!
Ich präferiere dennoch einen der beliebtesten Kulturplätze in Paris: Le Centre Pompidou. Dort stellt momentan Mona Hatoum aus. Ein-Blick gefällig? Hier.
Oder ins IMA, Institut du Monde Arabe,.... mal sehen... Geheimtipps Paris empfiehlt es auf jeden Fall!
Unter diesem Motto fand ich mich auf dem Twin City Liner von Wien Schwedenplatz Richtung Bratislava, Donauabwärts. Die Sonne ließ ich mir an Deck ins Gesicht scheinen, bevor ich mich damit beschäftigte wo genau auf dem Stadtplan meine Unterkunft zu verorten wäre.
AIRBNB
Ich entschied mich via Airbnb.com zu buchen und fand mich in einer wunderbaren Altbauwohnung wieder. Mit Ikea-Möbel sehr geschmackvoll eingerichtet, könnte ich hier auch mehrere Tage am Stück verbringen.
FRÜHSTÜCK FÜR HIPSTER
Großartig war auch der Tipp meiner Vermieterin Beata, die mich gleich ums Eck zum Frühstück schickte. U Kubistu ist ein hip eingerichteter Laden, der alle Stücke spielt: Limonaden, die ihr unbedingt mal trinken müsst (so viel Ananas in einer Ananas-Minze-Gurken-Limo ist kaum zu fassen!), der Kaffee ein Traum, auch kalt als griechischer Nescafe und das Frühstück außergewöhnlich, wie herrlich. Oh, und da wäre noch der hervorragende Service, der bemüht, herzlich und voll Freude, dass internationale Gäste eintrudeln, einen großen Eindruck hinterlassen hat.
Sehr zu empfehlen ist das Porridge mit karamellisiertem Ahornsirup!
FOODLOVE
Nachdem ich leider das mir empfohlene St. Germain - Bistro nicht finden konnte, trieb mich der Weg in die Innenstadt von Bratislava. Dort stolperte ich unmittelbar über das Urban House - ein herrlich alternativ eingerichtetes Lokal, das von Wasabi-Erbsen über Halloumiburger (exzellent!) und geniale Cocktails mit Mango-Chili-Varianten alle Stücke spielt.
Nicht missen möchte ich die Variante des Halloumi-Burgers mit Pesto und scharfer Chilisauce. Wie genial können Veggieburger sein!
CHILLOUT & PARTYHARD
Auf der Suche nach einem coolen Club fand ich in der Partys-lavaer Innenstadt leider sehr viele auf männliches Publikum ausgerichtete Bars: Go Go Girls und Fußballscreens. Die Partymasche funktioniert, mitten in der Stadt tut sich eine Meile auf, ich hätte von einer Bar in die nächste fallen können. Ein guter Tipp erschien mir dabei Re:Fresh, ein Underground-Club mit Restaurant on top. Leider hat das Musik-Abendprogramm nicht für mich gepasst - Hip Hop - und deswegen zog es mich weiter in den Club Trafo, der 200m weiter Richtung Donau im nächsten Kellergewölbe zum Abtanzen einlädt. Dort kann auch mal bis 6.00 Uhr Früh getanzt werden.
Für den Day-After hieß es für mich Check-Out und Frühstück an der Donau bei EUROVEA, einem der größten Shoppingcenter, die von der Stadt gut zu erreichen sind. Unbedingt einen kleinen Shoppingtag einplanen!
BESTE ADRESSEN
Urban House
Laurinská 14
Bratislava
+421 (0)904 001 021
urbanhouse.sk/
U Kubistu Grösslingova 26
Bratislava
+421 (0)948 077 845
ukubistu.sk
Trafo music bar Ventúrska 269/1
Bratislava
+421 (0)907 704 849
trafo.sk
Re:Fresh Ventúrska 5
Bratislava
+421(0)901 714 339
refreshclub.sk
Wie ich in meinem Beitrag Walking Corfu: eine Wanderroute, die ich lieben werde angekündigt habe, möchte ich euch einen kleinen Einblick in meinen Kurzurlaub auf Kerkyra = Corfu geben. Gerade in unseren brisanten Zeiten, die wir mit Griechenlands Regierung erleben, dachte ich daran, dass etwas von einer Krise auch auf der nordwestlichen Insel Corfu zu spüren sein wird. Für eine Touristin sind dem Entdeckerdrang keine Grenzen gesetzt. Mit viel Kreativität und großherziger Gastfreundschaft kamen die Menschen auf mich zu, erzählten von ihren Sorgen über die Zukunft, aber hatten gleichzeitig ein Lächeln auf den Lippen. Wissend, dass die griechische Krise überstanden wird. Wie auch immer.
Meine Reiseblogger-Kollegin von kofferpacken.at interviewte zwei besonders spannende Menschen in Chalkidiki vom White Rabbit Hostel. Hier bemerkte ich, mit welcher Freude die Griechen das Leben genießen und dennoch mit (sehr) wenig auskommen.
In Agios Gordios, wo ich im Hotel Angelica unterkam, berichtete mir Hotelangestellte Anna, eine eingewanderte Niederländerin: "Ich brauche nicht mehr als das hier, das Meer, ein bisschen Ouzo und gutes Essen..." Wobei sie im Nachsatz dann doch die stark gekürzten Renten erwähnte, die ihr große Sorgen bereiten. "Schritt für Schritt, mein Haus renovierte ich über die letzten 20 Jahre. Es muss nicht immer alles gleich passieren."
When the flowers have been bought, the families invited, the hotels and restaurants booked out and lots and lots of people are strolling around Campus Krems, it's graduation time!
Last week I was thankfully invited to IMC Fachhochschule Krems' graduation of the study program Tourism and Leisure Management. Thinking of my own graduation, I did not expect anything special: some speeches, some sparking wine, some happy faces.
But:
I was truly moved!
Although I did not know anyone who graduated I was close to tears when at the end of the ceremony the Bachelors of Arts in Business got invited to drop some words. These students showed how brilliant their time at IMC Fachhochschule Krems has been and how they loved the international spirit to study and learn.
Thank you for your true passion to live to the fullest, to start off happily and explore the world. Patrick Simon, BA was one of the speakers on stage who inspired me:
I was able to talk to him briefly before he started off to his new freedom to explore, dream and discover. When I asked him about his current mood, his emotional state after this big day, he simply answered: relief and happiness!
His life as a student in Krems will be remembered in positive ways because of his colleagues and his time studying stressfully but as well the leisure times. Patrick Simon enjoyed international aspect in Krems, and that the various programs are very forward-looking.
To freshmans: Connect with higher semester students to exchange experiences and integration, they will offer a pool of information about university and aside :)
Congrats to Elisabeth Garschall, BA one inhabitant of Krems who came back to study in her home town. I love where I live and came back from several international stopovers. I feel comfortable and safe here! At the moment she feels free and very proud of herself. Because of her time management and strong bounds to family and friends it was possible for her to study extra-occupational - at weekends and long nights. Fortunately, my boyfriend is a musician which made it a little easier to enjoy some time with each other.
Elisabeth's secret places to be: You should have lunch or dinner at Restaurant Blauenstein in Stein and enjoy working out at the danube (or relaxing there). And you should not miss Krems from above. The view is extremely impressive!