wanderlust = n, [won-der-luhst], a strong innate desire to rove or travel about

28.02.2017

Silent Skiing vs. Skipartying

Ski Amadé und die Vielfalt der österreichischen Alpen



Die Schifahr-Saison ist fast vorbei, aber dennoch: Ich oute mich nun als leidenschaftliche Schifahrerin. Seit immer und ewig. Anders wie meine Reisepartnerin Vanessa von vanndann.at, die sich fürs Snowboarden entschied. Ich hasse üben. Und mit 15 hasste ich üben noch mehr als ich es jetzt tue. Somit war Snowboarden lernen (equals üben) nicht drin. Glücklicherweise wurde Schifahren wieder cool.

Im Schigebiet Großarltal-Dorfgastein kann man sich austoben - egal ob auf zwei Brettern oder einem. Ich habe diese beiden Schönheiten vom hiesigen Wintersportverleih erhalten und mich sehr schnell an sie gewöhnt.

Hallo ihr zwei Hübschen! © diekremserin on the go
Hallo ihr zwei Hübschen! © diekremserin on the go

Noch liegt der Nebel im Tal, aber der blaue Himmel begrüßt uns schon am Gipfel. Wir erklimmen auch noch das Gipfelkreuz, das war härter als ich vorerst angenommen hatte.

Skiing makes your butt... ok es ist cheesy, aber trotzdem mag ich den Gymsac von #SkiAmade © diekremserin on the go
Skiing makes your butt... ok es ist cheesy, aber trotzdem mag ich den Gymsac von #SkiAmade © diekremserin on the go
Der Ausblick! © diekremserin on the go
Der Ausblick vom Gipfel © diekremserin on the go
Nebel ... und ... Schnee © diekremserin on the go
Nebel ... und ... Schnee © diekremserin on the go
Nach einem langen und sonnenintensiven Schitag komme ich zurück ins Hotel Alte Post in Grossarl. Dort suhle ich mich im Saunatrakt zwischen Dampfbad und finnischem Schwitzbad, freue mich aufs hervorragende After-Ski-Essen und gehe das Sportlerinnenleben sehr ruhig an. Mit meinen Mitreisenden aus Schweden, Deutschland, Italien und Österreich ergeben sich wunderbare Gespräche und letztendlich auch noch die Kegelpartie im 80-er Jahre Kegelkeller. Schifahren kann so entspannend und ruhig sein!

Party, die ganze Nacht... 

Anders geht's da auf meinem Hausberg, der Planai, in Schladming zu. Wie soll ich morgens überhaupt aufstehen, um in meine - wieder einmal geborgten - Schischuhe zu kommen? Party bis vier Uhr morgens, Tanzen in Schischuhen, Apres-Ski: die Schladminger bauten sich nach der erfolgreich absolvierten und ausgerichteten WM 2013 ein Partyimperium auf.

Wenn ich mit Einheimischen spreche, egal ob jung oder alt: wir profitieren vom Sauftourismus, heißt es da. Am Wochenende fahren 80 und mehr Busse mit Tagestouristen zur Talstation an der Planai. Die Tenne, wohl größte Apres-Ski-Bar, steht präsent gleich daneben. Schifahren ist ein großes Spektakel, Hulapaloo. Versteh mich nicht falsch, ich bin ein Partygirl. Ich mag es mal weg zu gehen, mit Freundinnen zu tanzen, gute Musik und auch den einen oder anderen Drink. Allerdings ist die Schladminger Strategie zu überdenken.

Skiing in Schladming
Gipfel erklommen, juhu © diekremserin on the go


Das Pistenerlebnis allerdings ist ein herrliches: 123 feinste Pistenkilometer, Skirouten und Wege zum Gipfel. Eine Schifahrerin wie ich träumt nur davon sich über neue rote, schwarze oder blaue Pisten zu wagen. Am liebsten kehre in on top bei Onkel Willy's Hütte oder in der Mitterhaus-Alm ein. Zum Party Machen auf der Piste (inkl. Zugang zur Gondel zur sicheren Talabfahrt) ist die Schafalm, die zu den jüngsten Hütten zählt.

Skiing in Schladming
Dieser Ausblick auf den Hauser Kaibling und in die Ferne zum Toten Gebirge und ins Gesäuse,... immer nur her damit! © diekremserin on the go


Was nie fehlen darf, ist die richtige Verpflegung: Apfelstrudel mit Vanillesauce, oh ja, bitte gerne!

Skiing in Schladming
:) Yummy © diekremserin on the go 





Adieu aus Schladming und dem Großarltal. Ich genieße beides, auf den Brettern, die die Welt bedeuten... alle Jahre wieder... 


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