wanderlust = n, [won-der-luhst], a strong innate desire to rove or travel about
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15.06.2017

TOP Wein- und Gartentour Volume One

Vom Wein ins grüne Gartenparadies

Den optimalen Ausflug aus Wien z.B. plane ich am liebsten mit den TOP Ausflugszielen, wo ich versuche Unterkunft, Wein, Erlebnis und Natur miteinander zu verbinden. Dass hierbei kurze Fahrzeiten im Vordergrund stehen, ist klar. Sogar mit dem Rad könntest du die Tour Weinerlebniswelt Loisium in Langenlois und die Kittenberger Erlebnisgärten in Schiltern verbinden. 


Alles für die Familie in der Loisium Weinerlebniswelt: Von Familien wird die Kellerwelt geliebt. Mit einer Führung startet die Reise der Weinperle durch den Keller bis in die Flasche. Was da alles passiert! Am 24. und 25. Juni kannst du dieses Spektakel beim großen Sommer-Familienfest erleben.

Groß und Klein sind ganz begeistert von dem Erlebnis rund um den Wein... 

Alles für Pärchen: Von Pärchen ist das Package mit Übernachtung im Loisium Spa sicher ein Highlight - ich selbst habe den Wellnessbereich und den schieren Überfluss an Frühstücksangebot schon genossen. Die Weinverkostung von Kamptaler und Kremstaler Tropfen ist da das spektakuläre Tüpfelchen auf dem i, am besten draußen auf der Terrasse zu genießen.

Alles für Networker: Ein Fixpunkt im Jahr ist die After-Work-Veranstaltung mit Heurigenjause (neuinterpretiert) und schönem Rahmenprogramm. Hier kann vernetzt und gefeiert werden: die Loisium Lounge bietet einen wirklich guten Rahmen dafür. Triff doch deinen nächsten Lieblingswinzer und kommt ins Gespräch...

Alles für Freundinnen: Oder aber du kommst mit deinen Freundinnen und lässt es dir gut gehen - auch schon probiert -, unternimmst eine kleine Wanderung auf die Weinhügel rundum und genießt danach ein Achtel Grüner Veltliner bevor du in der gut sortierten Vinothek auch noch einkaufst...

Auch architektonisch hat das Loisium einiges zu bieten...  Designed von Stephen Holl im Jahr 2003 © Keith Erwing
Retreat: Wein und Unterkunft
Repeat: Gute Gesellschaft mit Erlebnis.

Überzeugt? In der Loisium Weinwelt ist für jeden was drin. 



Der nächste Stop, nach einem ausgiebigen Frühstück im Loisium, ist Schiltern, wo neben der Arche Noah auch noch andere schöne Dinge zu entdecken sind, wie zum Beispiel die Kittenberger Erlebnisgärten. Jede Jahreszeit bietet ihre Eigenheiten und was mich so fasziniert ist, dass der Wechsel von Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter hier so anschaulich verfolgt werden kann. Mit Charme und Witz, mit Humor und mit viel Bedacht arbeiten die Gärtnerinnen und Gärtner an Programm für Groß und Klein. Geschichten und viele Details verraten, dass die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sehr viel konzipieren, dem Gras wortwörtlich beim Wachsen zusehen um wieder neue Erlebnisse zu erfinden und einzupflanzen. 

Der Sommer bringt ganz herrliche Farben - wie jede andere Jahreszeit ihre eigenen Farbtöne mit sich bringt: 

  • Rosa und lila Rosen- und Lavendelmeer 
  • Blau-grüne Schwimmteiche, Naturpools und Minibiotope
  • Familienrutsche am Abenteuerplatz 
  • Alpakas und Ponys im Bauerngarten
Wenn das Frühstück im Loisium nicht gereicht hat, kannst du auch hier noch Nachschub holen! 

Zum erfolgreichen Abschluss des Gartentages solltest du im Kofferraum noch etwas Platz gelassen haben: Balkonpflanzen, Naschgarten, Gartendekor, neue Pflanzen für den Vorgarten: alles gibt's hier zu kaufen und sofort mitzunehmen. Vor allem hast du Spezialisten und Expertinnen vor Ort, die dir auch zur richtigen Bearbeitung Tips mitgeben. 
Fein schmausen im Wintergarten. Oder für ein Päuschen zur Ruhe kommen... © diekremserin on the go

Auf, auf, das Beet ruft! 

07.01.2017

Chilenische Abenteuer: in der Großstadt

© diekremserin on the go

Guten Morgen, Santiago de Chile!


Zwischen 9 Uhr und 13 Uhr tut sich in Santiago de Chile, der Hauptstadt des gefühlt längsten Landes der Welt wenig. Geschäfte und Lokale öffnen erst später, Cafes bereiten den langen, ausgiebigen Abend vor. Die Sonne bleibt hier lange. Im Sommer der Südhalbkugel. Nur vier Stunden Zeitverschiebung trennen Wien und Santiago de Chile, dennoch läuft die Uhr anders. Schnelligkeit steht nicht auf der Tagesordnung, aber das ist gut so. Nach ein, zwei Tagen Gewöhnungszeit, freue ich mich, dass nicht immer gleich alles am Tisch steht, sondern, dass auch warten Qualitäten hat. Zeit, mit Freunden zu plaudern, Zeit sich das Lokal genauer anzusehen, Zeit sich zurück zu lehnen um ein bisschen zu träumen. 

Mein erstes Frühstück bestelle ich in La Cafeteria, gefunden auf The Culture Trip, wo ich mit meinen nicht vorhandenen Spanischkünsten dennoch zu Kaffee und einer Eierspeis komme. Ich fühle mich wie die Heldin des Tages.
Dos Huevos zum Frühstück - mein Spanisch ist peinlich schlecht, aber ich komme durch... © diekremserin on the go
Dos Huevos zum Frühstück - mein Spanisch ist peinlich schlecht, aber ich komme durch... © diekremserin on the go
Ich habe 1,5 Tage in der Hauptstadt bevor ich meine Reisefreunde aus den USA treffe und nach Patagonien und später in die Atacama-Wüste zum Wandern abhaue. Somit ist meine Zeit sehr begrenzt und ich versuche möglichst viel von der südamerikanischen Grossstadt auf einmal aufzunehmen. Sehr zu empfehlen ist eine Free Walking Tour - ich habe mit Andres von Spicy Chile einen echten Glücksgriff gemacht - die um 10 Uhr startet und zu unterschiedlichen Themen bis zu drei Stunden Entdeckungsreise quer durch die (Innen-)Stadt verspricht. Ich entscheide mich für die La Vega - Market Tour, wo wir neben dem Cerro St. Lucia, einem ehemaligen Inkaweg und Revolutionshügel, die vier größten Gemüse- und Obstmärkte besuchen.  

Wir bewegen uns von den Graffitis des Meeting Points bei der Metrostation Bellas Artes weg, zum Cerro, wo wir viel über das politisch gespaltene Land erfahren. Fasziniert hat mich besonders Andres Know-How über die Pflanzen aus aller Welt, die auf dem Hügel gepflanzt wurden, wie in einem botanischen Garten - inklusive chilenischen Eigenarten. Auch Charles Darwin hat auf seiner Südamerika-Tour Halt hier gemacht... 

Und dann, die Märkte: La Vega

Andres ist streng und lässt uns nichts kosten - ein Minuspunkt in der Tour, es ist Mittag und wir verspüren Hunger. Aber wir schauen nur. Neben chilenischen Dingen, die ich nach wie vor nicht zuordnen kann, wie diesen orangen Früchten (hat jemand eine Ahnung?) bin ich begeistert von der Auswahl an eingelegten Gemüsesorten - nicht nur die mir bekannten Gurkerl, sondern viele Gemüsearten reihen sich ein und bekommen die Möglichkeit haltbar zu werden. 

Die Obst- und Gemüsesorten werden nicht importiert, sondern stammen allesamt aus Chile. Nachdem das Land viele Breitengrade durchläuft, unterschiedliche Wetter- und Vegetationsbedingungen durchlebt, ergeben sich fantastische Möglichkeiten viele verschiedene Arten von Obst und Gemüse zu produzieren. Pluspunkt!
Was ist das? Auf dem La Vega Central Markt in Santiago © diekremserin on the go
Was ist das? Auf dem La Vega Central Markt in Santiago © diekremserin on the go
Mais, Mais Mais,... © diekremserin on  the go
Mais, Mais Mais,... © diekremserin on  the go

Wir schauen kurz zum Mercado des Flores, dem Blumenmarkt, wo es wunderbar nach Rosen duftet und Verkäufer Blumengestecke in Windeseile fixieren. Für die Liebe, und den Tod. 
Danke Andres, für diese aufregende und mit Wissen gefüllte Tour durch deine Hauptstadt! 

Entdecken auf eigene Faust...

Nachdem Andres zu seiner zweiten Free Walking Tour aufbricht, ich am Plaza des Armas mit W-Lan und Google Maps einen Plan für den Tag mache, weiss ich schon sehr genau, dass ein Abstecher ins Museum sein muss. Denn, zwischen 9 Uhr und 13 Uhr haben Museen durchaus geöffnet. Bei freiem Eintritt! Ich bin begeistert und erkenne erst nach dem zweiten Hinsehen, dass ich zwei Fliegen auf einmal gefangen habe: das Museo Nacional de Bellas Artes und das MAC (Museo Arte Contemporaneo). Zwischen chilenischer satirisch-kitschig aufgeladener Kunst und Le Corbusiers Südamerikaprojekten bewege ich mich durch klassizistische Hallen nach europäischem Vorbild. Hier ist Kolonialismus zu spüren.

Wenn ein Segelschiff im Museum hängt, gesehen im Museo della Belles Artes © diekremserin on the go
Wenn ein Segelschiff im Museum hängt, gesehen im Museo Nacional de Bellas Artes © diekremserin on the go

Santiago ist divers, neben Hochhäusern stehen kleinere Neubauten oder ältere Gebäude. In der sieben Millionenstadt entwickeln sich verschiedene dezentralisierte Zentren. Zum Beispiel das Italienische Viertel, das zwar in Gehnähe zum historischen Zentrum liegt, aber dennoch fast 45 Minuten entfernt ist und einen ganz eigenen Vibe mit sich bringt. Unbedingt testen: Lusitano in der Av. Condell ! Nicht wundern, dass viele Cafes Kuchen anbieten. Die deutschsprachigen Einwanderer haben dieses Wort in die chilenische Sprache eingebracht und Kuchen wird tatsächlich zu Nachmittagskaffee gegessen. 

PARE! © diekremserin on the go
PARE! © diekremserin on the go

Gute Nacht, Santiago! 

Der Sonnenuntergang ist magisch. Egal ob vom Balkon im 16. Stockwerk oder von San Cristobal, dem etwas höheren Hügel in Santiago, den ich nicht erwandert, sondern erfahren mit. Mit einer Zahnradbahn. Auch möglich ist die Gondel nach oben zu nehmen. Von dort ist der Sonnenuntergang noch besser zu sehen und die Berglandschaft rund um Santiago, im Smog oder auch an klaren Tagen, beglückt mich mit einer einzigartigen Atmosphäre. Danke, Santiago! Und Gute Nacht.  

Gute Nacht, Santiago. Allerdings geht die Sonne im Sommer hier erst um 10 Uhr abends unter © diekremserin on the go
Gute Nacht, Santiago. Allerdings geht die Sonne im Sommer hier erst um 10 Uhr abends unter © diekremserin on the go
Wohnen im Gnomo Hostel
Essen in La Mensajeria
Trinken in Kross Bar

09.12.2016

Kanadisches Bier, leicht getrunken


diekremserin, two-drink und das Bier

Distillery District ist DER hippe Bereich in Toronto für Design, Food und Drinks © diekremserin on the got
Distillery District ist DER hippe Bereich in Toronto für Design, Food und Drinks © diekremserin on the got
"One of the best things we've found in running our tours is the incredible diversity of the folks who join us. There really is something about a beer tour -- people from all walks of life getting together and having fun in a way that would not otherwise seem possible!"

Kontaktiert habe ich Oliver Dawson einige Monate bevor ich mich auf die lange Reise nach Kanada machte. Er kam mir bei der Recherche für abwechslungsreiches Programm in der kanadischen Metropole mit den Beer Lover' Tours unter. Gegründet hat Oliver sein Unternehmen 1998, als Bier noch kein Hype sondern ausschließlich Massengetränk war. Artisinal Beer oder Craft Beer wie es bei uns genannt wird, ist ein Rückbesinnen auf das Handwerk, auf die Geschichte und auf die Zutaten, das Rezept, das dem Bier zugrunde liegt.


Old Toronto Beer Tour - eine reichhaltige Möglichkeit Toronto zu erkunden © diekremserin on the go

Old Toronto Beer Tour und so weiter

Prost! Bei noch sommerlichen Temperaturen gönnte ich mich ein herrliches Erfrischungsgetränk mit Grapefruitnote und Sprudel. Bier. © diekremserin on the go
Prost! Bei noch sommerlichen Temperaturen gönnte ich mich ein herrliches Erfrischungsgetränk mit Grapefruitnote und Sprudel. Bier. © diekremserin on the go
Oliver erzählt uns bei - no, na - einem Bier, wie er dazu kam über Bier zu sprechen, sich näher damit zu beschäftigen und was ihn nach wie vor daran reizt: "Bier ist immer neuen Herausforderungen gestellt, kann neu kombiniert werden, wie zum Beispiel mit Schokolade. Beer-Food-Pairing ist noch nicht ganz en vogue, aber im Kommen..." Ich kann zwar bei keiner großen Tagestour durch Toronto mitmachen, wo der Fokus auf hohem Genussniveau liegt, aber bin dabei als Oliver mit internationalen Gästen vier verschiedene Biere verkostet. Er erklärt den Unterschied zwischen Lager und Ale, den ich mir erstmalig merke, danke Judith von two-drink für die weitere Begleitung auf meinen Bierabenteuern.


Oliver Dawson in seinem Element - er ist nicht nur Bierliebhaber sondern ein hervorragender Storyteller, der genau weiß, wie Menschen einer guten Geschichte folgen, wie die Customer Journey fesselnd ist und wo er ansetzen muss um alle mitzunehmen © diekremserin on the go
Oliver Dawson in seinem Element - er ist nicht nur Bierliebhaber sondern ein hervorragender Storyteller, der genau weiß, wie Menschen einer guten Geschichte folgen, wie die Customer Journey fesselnd ist und wo er ansetzen muss um alle mitzunehmen © diekremserin on the go
In kleinen Bechern werden uns vier verschiedene Biere kredenzt. © diekremserin on the go

Trendsetter Oliver empfiehlt außerdem noch eine Tour durch den Distillery District, wo sich neben Schmuck- und Fooddesignern auch bildende und angewandte Künstler und Künstlerinnen Ateliers geschaffen haben. In den einstigen Fabrikshallen wird gewerkelt und gearbeitet, gelötet und geklebt, gemalt und geformt. Ich fühle mich sehr zuhause...

Ach und da wäre noch die Besonderheit, die uns Oliver kredenzt. Mit einem Seitenhieb an die österreichische Schnapskultur: Bierschnaps. Kaum zu glauben, aber wahr, auch gebranntes Bier wird angeboten und der Markt dürfte es lieben. Denn Schnaps, genauso wie der japanische Sake sind voll im Trend. Ich widme mich lieber dem Altbekannten:

Prost und cheers, ich geh jetzt auf ein Bier! 




22.11.2016

Weihnachten, Designachten

Ganz ehrlich? Erster Advent, dieses Wochenende. Hast du schon den ersten Punsch getrunken? Riechst du die gebrannten Mandeln an jeder Haltestelle der Bim und wie ist das mit dem Reisig das überall herumfliegt?

Hipper Advent in Krems


Ihr Kinderlein kommet!
Der Saugaßl Markt auf der Kremser Göglstraße wiederholt sich mit weihnachtlichem Überbau. Erstmals fand der hippe Markt in Zusammenarbeit der verschiedenen Geschäftstreibenden im Mai 2016 statt und war ein voller Erfolg. Mitorganisatorin Carina unterstützt gerne "motivierte Individualisten mit dem richtigen G'spür für Trends und gute Ideen." Die 25 TeilnehmerInnen bieten Straßenkunst und Streetfood, Style und sinnliche Vorbereitung auf das drohende Weihnachtschaos.

Schön, dass dieses Saugaßl Fest die Menschen aus den Häusern holt, zusammenbringt und bei einem guten Vegan-Burger oder einem Kaffee Campus Kaffee zum Plaudern einladet. Sowas mag ich.

25./26. November 2016
Programm findest du hier.

Designermarkt XL in St. Pölten 

Oh du fröhliches St. Pölten 
Und dann ist da der Designverliebt Markt von Barbara und Sigi in St. Pölten. Sie bespielen mit dem ersten grossen Designmarkt die Landeshauptstadt und darf dafür gleich 8.000 Quadratmeter mit Design, Food und 10.000 BesucherInnen befüllen. Gespannt bin ich hier auf den besonderen Standort, das ehemalige Einkaufszentrum am Neugebäudeplatz, das seit 25 Jahren leer steht. Am 26. November ködern die Veranstalter mich mit dem Late-Night-Shopping. Ja, ja. Bis 22 Uhr darf ich mich da austoben und kaufen, plaudern und #verliebtsein was das Zeug hält. DAs ist nämlich das Motto des Designmarkts #stpoeltenistdesignverliebt

26./27. November 2016
Programm findest du hier.

Ich glaube diese Beispiele werden mich und dich überzeugen. Denn da gehts nicht um Weihnachtskitsch und grausigen Flaschenpunsch, sondern um qualitative Handwerkskunst und Super-Food. I CAN'T WAIT!



28.04.2016

Willkommen im WINDviertel!


Eine Bildgeschichte...

Nachdem wir Reisebloggerinnen und Reiseblogger nicht anders können als ständig mit Smartphone, Digicam oder der guten, alten Spiegelreflex Fotos zu machen, hat sich einiges angesammelt am vergangenen Sonntag, der mich #indiegrean ins Weinviertel entsandte. Gemeinsam mit meinen KollegInnen Martin (gehlebt.at), Elena (creativelena.com), Claudia (freets.at) und der Initiatorin Angelika (wiederunterwegs.com) lud Weinviertel Tourismus zum in die Grean gehen, einem alten Weinviertler Brauch, ein. Oh, und es war nicht nur Wein, sondern auch WINDlastig im schönen Weinviertel...

Mehr dazu findest du in Kürze auf meinem Blog. Hier sammle ich Links meiner KollegInnen sowie ihre fantastischen Bilder.

#indiegrean 

Claudia von Freets.at entführt uns in die Grean: In die Grean gehen
Martin von gehlebt.at hat seine Reise in einem Podcast zusammengestellt: Weinvierter Brauchtum
Angelika von wiederunterwegs.com trinkt das Achterl zum Frühstück... ganz echt ;)











#indiegrean im Weinviertel


#indiegrean im Weinviertel

Diese Reise erfolgte auf Einladung von Weinviertel Tourismus.

17.03.2016

Wo immer Tag des Kaffees ist: Kaffee Campus Krems

...und wahrscheinlich bei Doris zuhause.

Milchschaum, Blatt und Keks von Aubrunner © diekremserin on the go

Ein Laden, der mehr kann als nur Koffein auszuspülen

"Filter, eigentlich hat Filterkaffee mehr Koffein,... denn da kommt mehr Wasser durch und dadurch wird Koffein frei. Espresso - wenig Wasser, kurze Dauer - schmeckt intensiver" Doris Karl, Geschäftsführerin und Rösterin im Kaffee Campus Krems, das im Oktober letzten Jahres die Pforten zur Akademie, zu Museum und Café sowie professionellem Verkaufsraum öffnete, spricht sich in Kaffeerage. Wie viele Espressi die Dame schon intus hat? Keine Ahnung. Die Frage ist eher wie viele Tassen Filterkaffee Doris schon getrunken hat... offensichtlich ist der Trugschluss, mehr Wasser, weniger Aufputschmittel, ein weit verbreiteter.

Bloggerinnen und Blogger rund um Krems und Kaffeeliebhaberinnen wurden von Doris und dem Kaffee Campus Team außerhalb zu einer Kaffee-Verkostung, einem Latte Art-Experiment mit Benjamin Graf (Staatsmeister, yeah, Baby!) und dem wohl besten Brunch, den Krems zu bieten hat, eingeladen. Doris kenne ich mittlerweile seit 2013, als sie - ehemalige Inhaberin des MOYOme - mir gemeinsam mit ihrer Geschäftspartnerin Linda ein Interview gab. Liebe auf den ersten Blick. Denn seitdem kriegt sie mich nicht mehr los. Und umgekehrt.

Leidenschaft, Liebe und Latte Art

Bei Doris war die ganze Kaffeesache nicht Liebe auf den ersten Blick. Erst der Verkauf ihres geliebten MOYOme-Babies, der Reise nach Costa Rica, wo sie auf der Cup-of-Excellence-Kaffeeplantage arbeiten konnte und dem Röster Felix Teiretzbacher (FelixkAFFE), der sie zum Rösten inspirierte. Auf ihrem Weg erklärte Doris mir oft, dass sie nur experimentiere. Das sei ein Probieren, nix für Kunden. Und dann der Ruf wieder ins Café-Geschäft zu gehen. Nun steht sie da, in ihrem Kaffee Campus Krems in der Kremser Innenstadt, wo neben der Laufkundschaft, Firmen und Unternehmen mit Kaffee versorgt werden - frisch geröstet, so zubereitet wie sich der jeweilige Kunde das vorstellt. Mit viel Leidenschaft. Und während Doris von einer antiken Kaffeemaschine zur nächsten eilt und uns BloggerInnen die Funktionen und Entwicklungen erklärt, spüre ich die Liebe, die sie von ihrem Produkt an uns weitergibt. Da geht es vorrangig um Gefühl.

Einmal Aufgießen, bitte! Doris Karl in ihrem Element © diekremserin on the go
Aufgereiht zum Verkosten. So schmeckt Filterkaffee, neu. © diekremserin on the go
"Woran denkt ihr, wenn ihr da rein riecht? Das hat mit Kindheit zu tun. Mit dem, was ihr früher gerne gegessen habt. Was duftet für euch... und was schmeckt ihr beim ersten Schluck?", Doris lässt uns Cold Drip und Cold Brew kosten, spricht voller Elan über jede einzelne Kaffeebohne, egal ob misslungen oder perfekt. Letztendlich stellt sie uns Benjamin Graf vor, der uns in die wahnsinnig einfache Kunst des Milchschäumens und der Kunst im Häferl einführt. Sarkasmus, ole. Ein Herz würde jede von uns schaffen. Ich melde mich zuerst, mein Herz misslingt, aber dennoch, der Milchschaum passt halbwegs. Ein kleiner Erfolg.

Eindeutig, hier, Tagein, Tagaus von 7.30 bis 18.00 Uhr und donnerstags sogar länger - da gibt's auch immer Programm - ist hier Tag des Kaffees. Manchmal riech ich es sogar auf meinem Arbeitsweg, wenn ich mit dem Rad in der Nähe bin. Frisch geröstet. Ein Besuch, zwei Besuche. Es werden immer mehr.



Kaffee Campus Krems

Dachsberggasse 5
3500 Krems/Donau
+43 (0) 664 889 853 98
office@kaffeecampus.at

04.02.2016

Im Rau(s)ch von Innocent

Über Instagram ließ ich dich wissen, dass ich einen Smoothie-Test mache. Nachdem ich Anfang des Jahres meine vorwiegend grünen Smoothies mit viel Akribie und Überwindung (Babyspinat und Feldsalat lassen grüßen!) mixte, greife ich nun doch öfter zu einem Produkt aus dem Supermarkt. Wieso? Der Faktor Zeit spielt eine große Rolle. Ich bin nicht mehr im Urlaub und mache mir somit nur mehr 1-2 Mal die Woche Gedanken über den Gemüse- und Obsteinkauf. Die Wintermonate lassen mir zwar einige Optionen am Gemüsemarkt offen, allerdings sehne ich mich nach frischen Erdbeeren oder regionalen Frühsommerfrüchten. Ja, der Winter ist noch gar nicht richtig angekommen, aber die Sehnsucht mach Sommer zieht ein. Quasi im Vorbeigehen nehme ich mir für einen Arbeitstag in Krems zwei Smoothievarianten mit: Grünschnabel aus der Rauch Juice Bar und einen innocent Super Smoothie mit dem Titel Energise.

Mein Start in die Smoothie-Challenge via snapchat-Account diekremserin © diekremserin on the go

Ich bin soooo unschuldig...

Ein direkter Vergleich erscheint natürlich schon auf den ersten Blick schwierig: der eine grün, wie die ihm enthaltenen Zutaten, der andere beerenrot. Für den morgendlichen Frühstücksersatz empfehle ich ganz eindeutig den Energiser von innocent, denn die gequollene Leinsamenschrot sättigt und erzeugt ein wohliges Völlegefühl, auf das ich aber mit Kreativität und Schwung in den Tag starten kann. Der  Super Smoothie ist reichhaltiger, auch an Zucker, auch um die Morgenmüdigkeit zu überwinden. Die Erdbeeren nehmen allerdings überhand, Kirsche kommt sehr dezent zu Geltung und die Leinsamen machen das Getränk dickflüssig.
Neben dem Energise-Smoothie bietet innocent noch zwei weitere Smoothies im Kühlregal deines Supermarktes des Vertrauens an: Antioxidant (auch schon probiert, sehr nice!) und Defense. 

Ich sammle alle meine Säfte... 

Für Grünschnäbel taugt der Green Smoothie von Rauch nicht, denn an einen grünen Saft musste ich mich auch erstmal gewöhnen (und ich liebe Grünes). Aber der kalt gepresste Saft enthält wunderbare Nährstoffe, die ein Nachmittagstief in ein Hoch verwandeln. Mutig sind die Zutaten im Grünschnabel zusammen gewürfelt: Apfel und Ananas, ein bisschen Chili und Limette, die für die wunderbare Balance zwischen Fruchtigkeit, Schärfe und Frische sorgen, und last but not least, Farb- und Geschmackstäger Spinat. Süß finde ich die Flaschenbeschriftung:

David, 23, aus der Juice Bar Neubaugasse hasst Spinat. Aber seit er ihn mit Apfel, Ananas, Limette und Chili mixt, kann er gar nicht mehr genug davon bekommen. 
Rauch hat etwas mehr Auswahl im Sortiment der cold-pressed Smoothies, deren Herstellung ich sehr spannend finde (mehr dazu direkt auf der Juice Bar Website), die noch dazu herrliche Namen tragen: Adonis, Yoga Relax, Happy Hangover und Vitaminator.



Direkt in den Rauch Juice Bars in der Neubaugasse (vielleicht lernst du dort den Spinat-verachtenden David kennen), in der Mall im Dritten oder in der Herrengasse ganz fein in der Inneren Stadt sind frisch gepresste Säfte zu haben. Und zu genießen.

Ich bin ein Fan von diesen Gemüse- und Obstsäften geworden, die in Neudeutsch als Smoothies daherkommen. Ob nun innocent oder Rauch, hinter beiden Säften stehen zwei große Marken. Rauch arbeitet in den Juice Bars aber zum Beispiel mit dem lokalen Bäcker Felzl zusammen oder beliefert das Mochi im 2. Und um Das Große Stricken bei innocent kommst du sowieso nicht vorbei :) In Österreich wurden bereits über 150.000 Strickmützen eingesendet.

Fazit? 

Ich würde dir gerne eine clevere Antwort und eine Empfehlung aussprechen. Solltest du Zeit und Muße haben dir deine Smoothies selbst zu mixen, bist du auf jeden Fall auf der besten Seite: du weißt genau wie viel Zucker, wie viel Ballaststoffe und wie du Obst und Gemüse im Verhältnis zueinander haben willst. Die Supermarkt-Alternative sehe ich dann je nach Tagesverfassung und Befinden: magst du eher einen Saft, der dich erfrischt und dir neue Energien zuführt, greif zum Grünschnabel. Willst du eine Mahlzeit ersetzen und dennoch nicht vollgefüllt in den Tag starten oder den Vormittag pushen? Energise it.

Ich freue mich über deine Einschätzungen und Erfahrungen zum Thema Smoothies, schick mir ein Mail oder kommentiere diese Beitrag.




19.01.2016

Auf Bier folgt Wein und wie #zåmessn funktioniert

Mittwochabend. 


Nach dem letzten Beer-Dinner 2014 entschlossen Judith und ich uns zur zweiten Auflage mit einer nicht weniger spannenden Gästeschar, die sich nun nicht nur mit Bierbegleitung sondern auch mit Wein zum Essen auseinandersetzen durfte.

Weniger entspannt als vielmehr angespannt verliefen die Vorbereitungen diesmal. Wir waren doch beide sehr nervös: wird es wieder so klappen wie beim letzten Mal? Wird das Essen schmecken? Und die Frage aller Fragen: werden wir rechtzeitig fertig werden?

Die genaue Speise- und Getränkefolge hat Judith auf ihrem Blog publiziert. 

Judith beim Kürbis Präparieren. Ein bisschen Kraft muss dabei schon aufgewendet werden. So ein Hokkaido lässt sich nicht gleich knacken. © diekremserin on the go


Limette, Honig und Traubenkernöl stehen bereit. Außerdem ein Korianderblatt im Gmundner Häferl fùr die Suppe. © diekremserin on the go

Duck Face vs. Dark Face. Wir stoßen an! © diekremserin on the go

Erdäpfelkas mit Speck und homemade Bread. Besser geht's nicht. © diekremserin on the go

Zwischenmahlzeit. Fruchtiger Quinoasalat - mein Favorit! © diekremserin on the go

Trendy Ceviche. Wolfsbarsch gepimpt mit Sachen. © diekremserin on the go

Da ist sie nun, die Suppe. Sellerie-Karotte mit orientalischem Einschlag. © diekremserin on the go

Wo bleibt die Hauptspeise? Dexter-Rind aus Großriedenthal, feinstes geschmort © diekremserin on the go

Bunt muss es sein. Süßkartoffel, Kürbis, Kohlsprossen - Herz, was willst du mehr? © diekremserin on the go 

Nichts geht über ein bisschen Käse vom Käsefeinspitz Robert Paget © diekremserin on the go

Und am Kuchen fehlt's natürlich auch nicht. Rote Rüben mit Pfeffer. Und Schokolade. I love it! © diekremserin on the go





18.01.2016

Spannende Fragen zum Kaffeegenuss oder wie ich lernte Kaffee zu schmecken

Über Kaffee fachsimpeln. 


Mittlerweile habe ich es kapiert. Wein, Bier, Kaffee oder sogar Wasser: jedes Getränk hat seine Berechtigung für witzigen, manchmal schon sehr absurden Fachjargon. Aber gerade vom Vienna Coffee Festival - noch etwas koffeingesteuert - heim kehrend, bin ich überrascht, wie alternativ und klein das Publikum rund um das Wiener Traditionsgetränk dann doch ist. 7.000 Besucher an nur drei Tagen, nicht wenig, aber dennoch, im Vergleich mit der Ferienmesse oder der Salzburger Gast, ist das Kaffeefestival auf Nischenbesucher ausgelegt. 

Coffee starts here! Ja, ganz genau. Hier in Wien, wo Kaffee Tradition hat. © diekremserin on the go
Fabrik in Farbe, die Ottakringer Brauerei strahlt Kaffee aus © diekremserin on the go

Die Ottakringer Brauerei zwingt sich als Veranstaltungsort fast auf. Verschiedene Etagen, Fabrikshallen-Flair und der Mut zum Experiment bringen das Festival in eine wahnsinnig angenehme Atmosphäre. Die an die Wand projizierten ornamentalen Bilder unterstützen das wohlige Gefühl. Genauso wie der herrliche Geruch nach Kaffee überall. 

Kaffee ist nicht gleich Kaffee. 

Ich lasse mich also ein auf ein Produkt, das aus meinem täglichen Leben nicht wegzudenken ist. Woher kommt es? Wo wächst es? Auf welchem Terroir? Wie ist die Beschaffenheit? Das Klima? Wie war der letzte "Jahrgang"? Wo wurde wie geröstet? Und: was passiert mit dem Endprodukt - mit Kuhmilch, mit Soja, als Filter oder Espresso? 

Beim Kaffee geht es letztendlich um den Genuss, der den Konsumenten zufrieden stellt. Oder wach macht. Oder gemütlich zurück lehnen lässt. Der Genuss steht im Vordergrund. Allerdings will ich wissen woher ein Produkt kommt, wie die Menschen behandelt werden, die in dieser Firma arbeiten und wie sie mit dem Produkt umgehen. Ich möchte wissen, ob Pestizide verwendet werden, wie gearbeitet wird und wer den Kaffee importiert. Ist es ein Großhandel, der tendenziell kleinbäuerliche Strukturen ausnutzt und ausbeutet? Oder wie funktioniert das eigentlich mit dem Kaffee? Einen guten Überblick schafft der Fairtrade-Stand, wo du dich über den Kaffeemarkt informieren kannst.  Ein weiterer Weg mehr zu erfahren ist, wenn du dich direkt an die Stände der Kaffee-Aficionados begibst. Dort triffst du auf ImporteurInnen, RösterInnen, Baristi und Latte Art KünstlerInnen. Sie sind Freaks.  


Einer meiner Lieblingskaffees wird in Krems geröstet. Vom Kaffee Campus Krems und meiner Freundin Doris Karl, die selbst in der Rösterei steht und für den richtigen Geschmack zuständig ist. Schokoladig? Fruchtig? © diekremserin on the go

Welcome back, Filterkaffee. Bei Süssmund konnte ich beim richtigen Aufguss zusehen. © diekremserin on the go

Zweimal Filter und einmal Espresso. Geisha, Kenia und Amaro Gayo. Herrlich erfrischend bei Felix Kaffee. Übrigens, Röster Felix Teiretzbacher importiert direkt. Die Geisha zum Beispiel ist ein absolutes Liebkind von ihm. Unbedingt probieren. © diekremserin on the go


Neben den vielen Kaffees, die ich verkostete, musste ich auch mal Essen. Seelenkost aus Krems, ein biologischer Lieferservice, kam da gerade recht. Rehleberkäse im Jourgebäck mit Rotkraut-Senf. Oh yeah, das haut rein! © diekremserin on the go 

Aber ich gebe ganz ehrlich zu. Ich liebe diese Kaffee-Freaks. Sie geben dir Auskunft über jedes kleine Detail. Wie der Kaffee schmeckt. Ob du ihn heiß oder eher abgekühlt trinken sollst.  Das Vienna Coffee Festival gibt dir auf jeden Fall die Möglichkeit viele Unklarheiten auszumerzen.  Fragen stellen gilt hier noch als angebracht. Selbst wenn Fachsimple zurück kommt, macht es Spaß sich auf das richtige Riechen und Schmecken einzulassen. War das gerade Limette? Nein, Mandarine. Aber immerhin, ich habe eine Zitrusfrucht erkannt, die meine Geschmacksnerven im Kaffee verorten.

Das Vienna Coffee Festival fand vom 15.-18. Jänner 2016 zum zweiten Mal statt. Wiederholung, bitte. Eventuell gibt's das Coffeefest Austria im Mai wieder, das wäre schön. Und ich muss nicht bis nächstes Jahr warten um meine Kaffeenerven weiter zu schulen.

Unbedingt kosten: 


FELIX KAFFEE
Werkstättenstraße
3100 St. Pölten

Favorite Blend: Amaro Gayo, Geisha

KAFFEE CAMPUS KREMS
Dachsberggasse 5
500 Krems

Favorite Blend: die fesche Wachauerin

DIERÖSTERIN
Kaffeeverkauf online
oder Vienna School of Coffee, Hahngasse 22
1090 Wien

Favorite Blend: Kiunyu AA



09.07.2015

Kurztrip: Party-Bratislava in 2,5 Tagen

#dontchilloutbutpartyhard


Unter diesem Motto fand ich mich auf dem Twin City Liner von Wien Schwedenplatz Richtung Bratislava, Donauabwärts. Die Sonne ließ ich mir an Deck ins Gesicht scheinen, bevor ich mich damit beschäftigte wo genau auf dem Stadtplan meine Unterkunft zu verorten wäre.

AIRBNB
Ich entschied mich via Airbnb.com zu buchen und fand mich in einer wunderbaren Altbauwohnung wieder. Mit Ikea-Möbel sehr geschmackvoll eingerichtet, könnte ich hier auch mehrere Tage am Stück verbringen.


FRÜHSTÜCK FÜR HIPSTER
Großartig war auch der Tipp meiner Vermieterin Beata, die mich gleich ums Eck zum Frühstück schickte. U Kubistu ist ein hip eingerichteter Laden, der alle Stücke spielt: Limonaden, die ihr unbedingt mal trinken müsst (so viel Ananas in einer Ananas-Minze-Gurken-Limo ist kaum zu fassen!), der Kaffee ein Traum, auch kalt als griechischer Nescafe und das Frühstück außergewöhnlich, wie herrlich. Oh, und da wäre noch der hervorragende Service, der bemüht, herzlich und voll Freude, dass internationale Gäste eintrudeln, einen großen Eindruck hinterlassen hat.

Sehr zu empfehlen ist das Porridge mit karamellisiertem Ahornsirup! 

FOODLOVE
Nachdem ich leider das mir empfohlene St. Germain - Bistro nicht finden konnte, trieb mich der Weg in die Innenstadt von Bratislava. Dort stolperte ich unmittelbar über das Urban House - ein herrlich alternativ eingerichtetes Lokal, das von Wasabi-Erbsen über Halloumiburger (exzellent!) und geniale Cocktails mit Mango-Chili-Varianten alle Stücke spielt.

Nicht missen möchte ich die Variante des Halloumi-Burgers mit Pesto und scharfer Chilisauce. Wie genial können Veggieburger sein! 


Eierspeis mit Gemüse und Speck :) © brewaholic.org


CHILLOUTPARTYHARD
Auf der Suche nach einem coolen Club fand ich in der Partys-lavaer Innenstadt leider sehr viele auf männliches Publikum ausgerichtete Bars: Go Go Girls und Fußballscreens. Die Partymasche funktioniert, mitten in der Stadt tut sich eine Meile auf, ich hätte von einer Bar in die nächste fallen können. Ein guter Tipp erschien mir dabei Re:Fresh, ein Underground-Club mit Restaurant on top. Leider hat das Musik-Abendprogramm nicht für mich gepasst - Hip Hop - und deswegen zog es mich weiter in den Club Trafo, der 200m weiter Richtung Donau im nächsten Kellergewölbe zum Abtanzen einlädt. Dort kann auch mal bis 6.00 Uhr Früh getanzt werden.

Mango-Chili-Cocktail im Urban House © brewaholic.org

Für den Day-After hieß es für mich Check-Out und Frühstück an der Donau bei EUROVEA, einem der größten Shoppingcenter, die von der Stadt gut zu erreichen sind. Unbedingt einen kleinen Shoppingtag einplanen!

BESTE ADRESSEN


Urban House
Laurinská 14
Bratislava
+421 (0)904 001 021
urbanhouse.sk/

U Kubistu
Grösslingova 26
Bratislava
+421 (0)948 077 845
ukubistu.sk

Trafo music bar
Ventúrska 269/1
Bratislava
+421 (0)907 704 849
trafo.sk


Re:Fresh
Ventúrska 5
Bratislava
+421(0)901 714 339
refreshclub.sk

EUROVEA
Pribinova 8
Bratislava

14.06.2015

Eine Ballnacht, wie diese, sollte nie enden...

Vielleicht habt ihr auf Facebook mitverfolgt, dass ich gestern auf dem 1. Campus Ball in Krems zu Gast war! Vorab stellte ich ein Interview mit den beiden Rektoren und der Geschäftsführerin der drei beteiligten Unis online, über die Motivation und die Idee dahinter eine solche Großveranstaltung zu planen.

Der Abendhimmel ist zum Verzweifeln schön... © diekremserin
Der Abendhimmel ist zum Verzweifeln schön... © diekremserin

Auf geht's! 1. CampusBallKrems #campusballkrems © diekremserin
Auf geht's! 1. CampusBallKrems #campusballkrems © diekremserin


 Time of your life...


Spaziert über den pinken Teppich, der sich durch alle Lokalitäten des Campus zieht, vom Eingang weg, wo man mit hübschen schwarzen, weißen oder pinken Bändern begrüßt wird, bis zur Garderobe, hin zur Alumni Lounge, in den Ballroom und natürlich die Clubbing Area ganz am anderen Ende des Campus. Besonders gefreut habe ich mich über die Damenspende, einem Fächer mit dem Ausspruch "Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden!" - Mark Twain nehme ich natürlich beim Wort.

Sommerlicher geht nicht mehr: farbenfroh und leicht, mein Kleid liebt mich! © diekremserin
Sommerlicher geht nicht mehr: farbenfroh und leicht, mein Kleid liebt mich! © diekremserin

Lass die Ballnacht beginnen! © diekremserin
Lass die Ballnacht beginnen! © diekremserin

Meine Ersatzschuhe in der Garderobe abgegeben, treffe ich meine BegleiterInnen beim Begrüßungssekt. Die Sonne geht unter und das vorübergezogene Gewitter hinterließ keinerlei Spuren an der Balldekoration. Angenehm abgekühlt, freue ich mich auf die Sommernacht im Zeichen des Tanzes.

Unspektakulär geht die Eröffnung (fast) an mir vorüber, die Einzigartigkeit des Standortes und die gemeinsame Planung und intensive Zusammenarbeit der Donau-Universität Krems, KL Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheit und der IMC Fachhochschule Krems werden hervorgehoben. Recht so!

I've got the Blues, Brother!

Der wichtigste Programmpunkt des Abends: die Blues Bros. Corporation traten um 21.00 Uhr in der Clubbing Area auf und heizten das etwas zurückhaltende Publikum an. Die Tanzfläche war im Nu gefüllt, als Elwood mit "Everybody" die Ballbesucher mit guter Laune fütterte. 40 Minuten schmissen die beiden Blues Brothers gekonnt mit den Songs des Films um sich. DJ Stephan Suchomel der sich gleich im Anschluss an die Turntables setzte, griff zum richtigen Zündmittel und legte Aretha Franklins "Think" auf. Hervorragend!



Heiß, heißer, hungrig

Nach den vielen Tänzen, die ich zu DJ Sounds absolvierte, kühlte ich mich draußen ab - mit cimbalinos Minze-Limettenlimonade - um dann schnell die Show Tänzer der Andy Murray Tanzakademie zu bewundern. Sinnlich, fast weihnachtlich schillernd fegten die Paare über die Tanzfläche und ließen mich (und meine Begleitungen) vor Neid erblassen.
Der Magen knurrte und auch dafür hatte das Organisationsteam rund um die drei Institutionen vorgesorgt: Burger zum selber Basteln - Buns, Käse + Fleisch, Zwiebel, selbstgemachte Burgersauce, Gurken und Tomaten - et voilà: Frau bastelt sich ihren Burger!

Wir schwingen das Tanzbein! © diekremserin
Wir schwingen das Tanzbein! © diekremserin

Auf die Uhr geschaut, noch ein paar Runden gedreht und kurz die Tanzfläche unsicher gemacht. Ach, da war doch noch der Herr Moderator mit seiner  Band: Volker Pieszek trat mit Pepe Schütz in der Alumni Lounge auf und gab Swing Highlights zum besten. Leider war die Akustik im Saal nicht optimal, schade. Trotzdem schwang der singende Moderator mit immer anderen weiblichen, sehr begeisterten Damen das Tanzbein und stimmte das Publikum auf einen herrlichen Ausklang ein.

Die Vögelchen zwitscherten, ich packte meine Ersatzschuhe, die ich schon längst getauscht hatte - es geht nichts über flache Schuhe nach einer langen Nacht in Heels - und trat den Heimweg an.


In der Clubbing Area ist viel los und getanzt wird bis in die frühen Morgenstunden © diekremserin
In der Clubbing Area ist viel los und getanzt wird bis in die frühen Morgenstunden © diekremserin

Nach der Nacht: danke! Ich geh ins Bett...© diekremserin
Nach der Nacht: danke! Ich geh ins Bett...© diekremserin 

Vielen Dank für eine großartige Nacht, die nach einer Wiederholung schreit! Bis ins nächste Jahr! 

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