wanderlust = n, [won-der-luhst], a strong innate desire to rove or travel about

06.09.2014

5 Gründe, die mich zum Wandern bringen

Herbstwanderung Wachau © Donau Niederösterreich / Gerald Lechner

Der 1. September ist längst vorbei und meine Blogbeiträge halten sich in Grenzen. Woran liegt's? An meiner Zeit. Dass Zeit keine Ausrede ist, weiß ich, denn wie lautet der Spruch so schön: Für die Dinge, die einem wichtig sind, nimmt man sich Zeit. Deshalb sitze ich nun in meinem neueingerichteten Fensterbrett-Büro und schaue auf die schon leicht gelblichen Blätter des Baumes davor. Und auf den Bildschirm. Vielleicht sollte ich mich doch etwas mehr bewegen...

Wandern am Welterbesteig Wachau © Niederösterreich Werbung / Robert Herbst

Ich wandere aber nicht gerne. Meine erste Bergerfahrung sammelte ich als Kleinkind. Statt mit meinen Eltern den Schneeberg zu Fuß zu erklimmen, hielt ich mich an meinem Großvater fest und wurde mit der Bahn gemütlich nach oben gefahren. Zwar war ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht gehfähig, dennoch: Keine gute Voraussetzung! Weitere Bergerfahrungen gabelte ich bei diversen Winteraktivitäten, sprich Alpin-Schifahren, auf. Auch hierbei gondelte ich nach oben. Der Aufstieg blieb mir erspart (bis auf dieses eine Mal, als ich zum Rodeln zur Hütte wandern musste). Sogar dieses eine Mal im Sommer, als ich - ebenfalls mit meinen Eltern - in der Dachsteinregion unterwegs war, konnte ich den Weg nach oben umgehen und quälte mich stundenlang nach unten. Vielleicht machten das falsche Schuhwerk und meine pubertierende Einstellung die Erfahrung noch negativer.

Wandern liegt im Trend. Wandern liegt mir nicht. Dennoch kenne ich 5 Gründe, die meine Wandererfahrungen in ein positiveres Bild umwandeln könnten:

1. Das Naheliegende. 
Gleich vor der Haustür beginnt ein Wanderweg, durch die Weinberge bis zur Donauwarte in Egelsee, einem der schönsten Aussichtspunkte an der Donau. Oder am Welterbesteig entlang Richtung Wachau, wo (unerlaubtes) Naschen an den fast reifen Trauben die Wanderung versüßt!


2. Die g'scheite Jause.  Ganz einfach: gutes, frisches Brot mit Kruste, Aufstrich, Paprika und Wildschweinwürstel. Der Tag ist gerettet, egal wie anstrengend und steil die Wanderung bereits war.

3. Die Aussicht.  Herz, was willst du mehr. Fast kitschig ist der Grund, sich auf die Aussicht auszureden. Aber tatsächlich schaue ich gerne ins Tal, blinzle gegen die Sonne und suche "unten" nach Punkten, die ich kenne. Ah, dort ist die Rossatzer Kirche! Oder, welcher Ort liegt da ganz in der Ferne?

4. Die Begleitung, die Geschichten erzählt. Allein oder zu zweit Wanderrouten zu passieren, kann Spaß machen, wenn man sich auskennt und nicht über die Beschilderung, das Tempo und vieles andere zu streiten beginnt. Geführte Touren und gemeinsames Wandern bringen Dynamik in die Aufwärtsbewegung. Ich habe gerne Menschen, die Geschichten über die Gegend und ihre Bewohner erzählen. Die, die sich in der Natur auskennen und die mich somit bereichern.

5. Das richtige Alter So gern ich meine Eltern habe, vielleicht war der Zeitpunkt die vielen (Es waren wenige. Anmerkung d. Eltern) Wanderungen zu machen, der falsche. Im Teenageralter nervt einfach alles. Wandern blieb mir in besonders schlechter Erinnerung. Bin ich schon Wander-alt?

Ich werde es also ausprobieren. Ich gehe auf Wandertour. Ich bleibe zuhause, ziehe mir meine Wanderschuhe an, steige empor und schaue ins (Donau-)Tal. Für Geschichten sorgen die Wachau.Hiata, die unterschiedliche Touren anbieten. Starten werde ich nächsten Samstag, am 13. September: "Wann i am Kollmütz drob'n steh" (gleich anmelden!) zum Beispiel. Viele andere Touren rund um und in Krems findest du hier.

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