wanderlust = n, [won-der-luhst], a strong innate desire to rove or travel about

13.09.2014

Zu Gast bei Gregor Schmoll und Dorit Chrysler

Wenn die Kunsthalle Krems einlädt, stimmt der Rahmen

Dorit Chrysler spielt berührungslos schöne Musik. Die gebürtige Grazerin und in New York lebende Musikerin ist eine der wenigen Personen dieser Welt, die mit dem Instrument Theremin ihre Zuhörer und Zuhörerinnen verzaubert und in eine andere Dimension mitnimmt.

(c) Mrs. Lee

Von einem Theremin habe ich noch nie zuvor gehört. Wikipedia sei Dank, weiß ich nun etwas mehr: erfunden wurde das Theremin, ein Instrument, das in der elektronischen Musik verwendet wird, in den 1920er Jahren. Obwohl das von Lew Termen (in Amerika nannte sich der Russe Leo Theremin) erfundene Instrument durch die elektromagnetischen Felder des Körpers funktioniert und somit eine innovative Erfindung am Instrumentensektor ist, bespielen nur wenige Künstler und Künstlerinnen das Vorreiterinstrument des Synthesizers. Zwei Antennen werden ohne Berührung mit den Händen unter Spannung gesetzt - Musikerinnen wie Dorit Chrysler müssen sich auf ihr Gehör verlassen, welchen Ton sie spielen möchten. Mit einer Hand wird die Lautstärke geregelt, mit der anderen die Tonhöhe.

Vor dem Konzert, auf das ich schon mehr als gespannt bin, präsentiert die Kuratorin, der momentan stattfindenden Ausstellung "Gregor Schmoll. Orbis Pictus", Stephanie Damianitsch, den Ende August erschienen Katalog zu Gregor Schmolls Werken der letzten 15 Jahre. Gregor Schmoll, der sich in seinen fotografischen Arbeit mit Selbstinszenierung und dem Bildgedächtnis der Menschen beschäftigt, ist in der Kunsthalle Krems eine große Personale gewidmet. Neben einem großen Bildteil - inklusive Ausstellungsansichten aus Krems - spielen drei Textbeiträge, die den Blick auf das Oevre des Künstlers intensivieren, eine große Rolle. Das Werk des österreichischen Künstlers wird dadurch in einen kunsthistorischen sowie kunsttheoretischen Zusammenhang gestellt und die unterschiedlichen Werkserien miteinander verbunden.
Gregor Schmoll, Mad Scientist, aus der Serie: My Life as Monsieur Surrealist, 2004
Universalmuseum Joanneum - Neue Galerie Graz (c) Gregor Schmoll, 2014
Am 23. Oktober haben Schulklassen die Möglichkeit einen exklusiven Einblick in die Arbeitsweise des Künstlers zu erhalten. Im Künstlerworkshop "Der Blick auf die Welt durch die Camera obscura" vermittelt Gregor Schmoll dies selbst Schülerinnen und Schülern ab 10 Jahren. Weitere Infos dazu!


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